Von der Kontrollstelle in Untersuchungshaft – Mehrere Staatsanwaltschaften suchten die junge Frau!

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Foto: dpa-Archiv

TRIER. Nach der Einreise aus Luxemburg geriet gestern eine rumänische Staatsangehörige um 09:40 Uhr in die Grenzkontrollstelle der Bundespolizei auf der BAB 64 auf dem Rastplatz Markusberg.

Während ihre drei Mitfahrer nach Abschluss der Kontrolle weiterfahren durften, endete die Reise der jungen Frau hinter Gittern. Die 26-Jährige steht im Verdacht des Betruges und des Diebstahls, weshalb sie von der Staatsanwaltschaft Trier mit Untersuchungshaftbefehl ausgeschrieben war. Beamte der Bundespolizeiinspektion Trier führten sie am Nachmittag beim örtlichen Amtsgericht vor.

Nach der Vorführung wurde die Frau von einer Streife in die Justizvollzugsanstalt Zweibrücken eingeliefert Vier weitere Staatsanwaltschaften möchten für weitere Strafverfahren den aktuellen Aufenthaltsort der Frau erfahren. So ermitteln die Staatsanwaltschaften Saarbrücken und Heidelberg wegen Betruges, die Staatsanwaltschaft Trier wegen Diebstahls und die Staatsanwaltschaft Bad Kreuznach wegen Körperverletzung gegen die reisefreudige Dame.

Auch ihre drei Begleitpersonen wiesen mehrere Eintragungen im Fahndungssystem wegen Betrugs- und Diebstahlsdelikten auf. Der 22-jährige Fahrer des in Frankreich zugelassenen Kraftfahrzeugs hatte drei Aufenthaltsermittlungen der Staatsanwaltschaften Trier, Saarbrücken und Mainz. Die 28-jährige Beifahrerin
wurde vom Amtsgericht Hanau und der Staatsanwaltschaft Heidelberg gesucht und die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern wollte den Aufenthaltsort der 18-jährigen Mitfahrerin wissen. Den ausschreibenden Stellen wurde die ladungsfähige Anschrift der in Frankreich wohnhaften EU-Bürger/ Bürgerinnen übermittelt.

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