War schon heißer: Juli nicht rekordverdächtig warm

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Foto: dpa-Archiv

OFFENBACH/REGION TRIER. Historische Hitze an einzelnen Tagen, doch der Monatswert kann nicht mithalten: Zwar sind im Juli reihenweise Temperaturrekorde gefallen, doch ein außergewöhnlich warmer Monat ist es den Hochrechnungen zufolge nicht geworden, sagte der Sprecher des Deutschen Wetterdiensts (DWD), Andreas Friedrich, in Offenbach.

Deutschlandweit sei es demnach im Monatsschnitt rund zwei Grad wärmer gewesen als das vieljährige Mittel es vorsehe. In anderen Jahren habe es im Juli aber noch höhere Durchschnittswerte gegeben, etwa 2003 oder 2015. Die Werte für Rheinland-Pfalz und das Saarland will der DWD am heutigen Dienstag in seiner Monatsbilanz vorlegen, von der Tendenz her dürften sie mit den bundesweiten übereinstimmen, sagte Friedrich. Der Juli 2019 war den vorläufigen Angaben des DWD zufolge auch zu trocken und sonnenreich.

Am Donnerstag war in Rheinland-Pfalz nach vorläufigen Angaben des Deutschen Wetterdienstes (DWD) mit 40,6 Grad in Trier-Petrisberg ein neuer Hitzerekord für das Land gemessen worden. Im saarländischen Neunkirchen war mit 40,2 Grad ein Rekord aufgestellt worden. Der Monatsanfang sei aber eher kühl gewesen, so dass der Juli im Schnitt kein Rekordmonat gewesen sei, sagte Friedrich

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