Auch in der Eifel: Testlauf in vier Regionen für telemedizinsches Projekt

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Telenotärztin sitzt in der Rettungsleitstelle der Feuerwehr und ist mit Rettungssanitätern verbunden. Foto: Marius Becker/dpa-Archiv

MAINZ. Hausärzte aus vier rheinland-pfälzischen Regionen sollen ein Modellprojekt testen, bei dem Hausbesuche und Telemedizin miteinander verknüpft werden. In der Vulkaneifel, in Rheinhessen, im Westerwald und im Pfälzerwald sollten jeweils fünf bis zehn Praxen dafür nach der Sommerpause gewonnen werden, teilte das Sozialministerium in Mainz am Donnerstag mit.

Bei dem Projekt «Telemedizin-Assistenz» (TMA) sollen eigens dafür geschulte Assistenten zu den Patienten nach Hause kommen. Mithilfe einer speziellen telemedizinischen Ausrüstung könnten die Besucher Vitaldaten erfassen. Die Daten und Fotos würden dann von den entsprechenden Ärzten gesichtet und bewertet. In dringenden Fälle könne ein Arzt dann per Live-Video direkt mit dem Patienten oder dem Assistenten reden.

Mit dem Projekt sollen laut Ministerium die Ärzte entlastet werden. Außerdem entfalle für den Patienten der Weg in die Praxis. Wann die ersten Assistenten Hausbesuchen machen, stehe noch nicht fest.

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