Trierer Grünflächenamt: Keine Angst vor Wildbienen auf Spielplätzen

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Symbolbild // dpa (Pleul)

TRIER. Einige Trierer Spielplätze werden derzeit nicht nur von Kindern, sondern auch von Bienen besucht, die Eltern Sorgen bereiten. Das Grünflächenamt gibt Entwarnung: Es handelt sich hierbei um harmlose Wildbienen, deren Stachel im Gegensatz zu dem der Honigbienen meist nicht kräftig genug ist, um die menschliche Haut zu durchdringen.

Da ihr natürlicher Lebensraum durch Versiegelung und Bebauung in der Stadt beengt ist, bevorzugen sie unter anderem die Sandkästen von Spielplätzen als Nistplätze. Nach kurzer Zeit sind sie wieder fort und es besteht auch während ihrer Anwesenheit keinerlei Gefahr für die Kinder.

Beate Brucksch vom Grünflächenamt erklärt: „Wildbienen sind besonders geschützt und dürfen nicht gestört oder getötet werden. Sie übernehmen wichtige Aufgaben in unserem Ökosystem, beispielsweise bestäuben sie heimische Obst- und Strauchgehölze. So sichern sie nicht nur Ernteerträge, sondern auch die Vielfalt und das Überleben unzähliger Wildpflanzen.“

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