Krebsmittel-Skandal: Drei Patienten mit gepanschten Krebsmitteln behandelt

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Symbolfoto

MAINZ (dpa/lrs). Drei Krebspatienten einer Praxis im Kreis Ahrweiler haben laut dem rheinland-pfälzischen Gesundheitsministerium gepanschte Medikamente aus einer Apotheke in Nordrhein-Westfalen erhalten.

Andere Arztpraxen oder Kliniken in Rheinland-Pfalz seien nicht von dem Skandal betroffen, teilte Ministeriumssprecherin Stefanie Schneider am Dienstag mit.

Der Apotheker soll in etwa 62 000 Fällen Mittel für die Chemotherapie und andere Arzneien stark verdünnt und Krankenkassen so um mehrere Millionen Euro betrogen haben. Der Mann aus Bottrop sitzt in Untersuchungshaft. Die drei betroffenen Patienten im Norden von Rheinland-Pfalz seien in ihrer Arztpraxis untersucht worden, sagte Schneider.

Es gehe ihnen gut. Zuvor hatten «Rhein-Zeitung» und SWR darüber berichtet.

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3 Kommentare

  1. Dass die Krankenkassen um mehrere Millionen Euro betrogen wurden sollte doch wohl vor möglichen oder tatsächlichen gesundheitlichen Schäden für die betroffenen Patienten zurückstehen. Was muss das für ein widerwärtiger, mieser Charakter sein, der lebenswichtige Medikamente panscht.

    • Das verfahren gegen den beschuldigten aus Bottrop wird auch wg. Körperverletzung mit Todesfolge geführt.
      Hier ist jedoch die Beweissicherung extrem schwierig. Es muss nachgewiesen werden, das der(meist Totkranke) gestorben ist weil er nicht die richtige Medizin bekam und nicht weil er unheilbar Krank war.

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