Verfolgungsfahrt in Trier – Zwei Enduros flüchten vor der Polizei

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TRIER. Im Rahmen einer Polizeistreife, wurden am Sonntagnachmittag, 21. Mai, gegen 15.50 Uhr, zwei Motorräder (Enduro) in der Wilhelm-Rautenstrauch-Straße festgestellt und sollten einer Verkehrskontrolle unterzogen werden. Der Funkstreifenwagen wurde gewendet und in Richtung Wilhelm-Rautenstrauch-Straße gelenkt.

Als die beiden Fahrer die Funkstreife erkannten, wendeten sie und flüchteten entgegen der Einbahnstraße durch die Dietrichstraße, woraufhin die Beamten die Verfolgung aufnahmen.

Beide blau-weißen Vollkrossmaschinen, die kein Kennzeichen angebracht hatten, bogen in rasantem Tempo nach links in die Justizstraße ein und befuhren diese auf dem Gehweg zum Nikolaus-Koch-Platz, vorbei an den Bushaltestellen und setzten die Fahrt in Richtung der Walramsneustraß/Zuckerbergstraße fort.
Die Fahrt wurde in über die Hindenburgstraße – Südallee – Olewiger Straße -Sickingenstraße fortgesetzt. Hierbei wurden mehrfach Rot anzeigende Lichtzeichenanlagen missachtet.

In der Sickingenstraße kam einer der beiden Fahrer, ein 26 jähriger aus dem Kreis Trier-Saarburg, zu Fall und konnte gestellt werden. Hierbei kam es zu einer leichten Kollision zwischen Motorrad und Funkstreifenwagen. Der zweite Fahrer konnte zunächst in Richtung Petrisberg flüchten.

Später meldete sich ein ebenfalls 26-jähriger Mann aus dem Kreis Trier-Saarburg bei der Polizei in Hermeskeil und teilte dort aufrichtig reuig mit, dass er in Trier vor der Polizei geflüchtet sei.
Als Grund für die rasante Flucht vor der Polizei wurde die Angst vor einer Kontrolle angegeben. Die Motorräder wurden ohne Kennzeichen geführt und die Motorräder befanden sich nicht in einem ordnungsgemäßen technischen Zustand.

Aufgrund der zum Teil gefährlichen Fahrweise sucht die Polizei nun Zeugen, die Aussagen über die Fahrweise der beiden weiß-blauen Vollcross-Motorräder machen können.

Sachdienliche Hinweise werden erbeten von der Polizeiinspektion Trier unter der Nummer 0651/9779-3200.

7 KOMMENTARE

  1. Tja, vor den Cops flüchten wollen und sich in Trier nicht auskennen…
    Ich wäre entweder vor dem alten Präsidium hinter Rendenbach entlang der Bahn auf dem Fahrradweg oder auf der Spitzmühle rechts in die Kleingartenanlage gefahren. Dann oberhalb Südbahnhof auf den Fahrradweg Richtung Feyen / Matheiser Weiher.

    Aber wenn die Cops nur ein kleines bißchen ihre Arbeit können, ist man trotzdem umzingelt.

  2. halloooooo Peter ,
    tjaaaaaa
    mich hätten sie nicht bekommen ………
    mit nem Wheelie die ganze Südallee hoch …. kleinen Stoppie eingelegt , Fuß raus , Gas auf ……. kontrollierten Drift hingelegt….. das Teil wieder mit nem Wheelie weiterbewegt ……….bei soviel Talent hätte ich noch Beifall bekommen.
    Und jetzt gehts los ….3,2,1
    oder weiß du gar nicht wovon ich spreche ?

    • Wenn einem von den Dummköpfen ein Fussgänger vor die Räder gekommen wäre als er über den Bürgersteig flüchtete, glatter Mord, oder jottpee mit Tempo 60 in der Einbahnstrasse… Letzteres hätte im Prinzip allerdings die Sicherheit im Strassenverkehr zumindest temporär erhöht oder auf Dauer, im Falle einer von euch die letzte Fahrt angetreten hätte und die Versicherung des Motorradfahrers hätte sicherlich Zicken gemacht deine Prothesen voll zu zahlen da deine Verletzungen zt durch überhöhte Geschwindigkeit mitverursacht waren.

  3. Zitat: „Beide blau-weißen Vollkrossmaschinen, die kein Kennzeichen angebracht hatten,…“
    Geht auch „Vollkrassmaschinen“?
    Ich würde gerne mal eine „Halbkrossmaschine“ sehn… ist die dann nicht durchgebacken?

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