Region – Frühblüher läuten den Frühling ein

0

Bildquelle: SGD Nord

REGION. Sie sind die Vorboten des Frühlings: Frühblüher wie der Märzbecher, das Scharbockskraut und das Buschwindröschen recken schon jetzt ihre Köpfe aus der Erde. Weniger bekannt und in ganz Deutschland eine Rarität, ist der Felsen-Goldstern. Diese seltene Pflanze ist unter anderem im Naturschutzgebiet „Dortebachtal“ bei Cochem und im Naturschutzgebiet „Rotenfels“ bei Bad Kreuznach zu finden. Im Zuständigkeitsbereich der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord befinden sich rund 300 Naturschutzgebiete.

Die leuchtend gelben Blüten des Felsen-Goldsterns sind charakteristisch für die bis zu fünf Zentimeter große Pflanze. Sie zählt zur Familie der Liliengewächse und wächst an den wärmsten und sonnigsten Stellen, am Rande von steilen Felsen. Die Blütezeit ist kurz, sie beginnt Ende Februar und reicht bis Mitte März.

Viele Frühblüher trotzten gefrorenem Boden und Schnee. Durch ihre Fähigkeit, Nährstoffe in der Zwiebel oder in den Wurzelknollen zu speichern, sind diese Pflanzen in der Lage, sich schon bei geringen Temperaturen zu entwickeln und zu blühen.

Als Obere Naturschutzbehörde ist die SGD Nord für die Ausweisung von Naturschutzgebieten und den Erhalt dieser wertvollen Lebensräume verantwortlich.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.