Flughafen Hahn – Nur noch ein Bieter im Rennen

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HAHN. Die Verkaufsverhandlungen um den Airport Frankfurt-Hahn gehen in die entscheidende Runde. Im Rennen um den defizitären Flughafen ist nun nur noch ein Unternehmen aus der Pfalz. Bis April will man mit der deutsch-chinesischen Firmengruppe ADC/HNA zu einem Kaufabschluss kommen.

Im Verkaufsverfahren für den defizitären Flughafen Frankfurt-Hahn hat das Land Rheinland-Pfalz entschieden, nur noch mit dem pfälzischen Unternehmen ADC in die abschließenden Verhandlungen zu gehen. Innenminister Roger Lewentz sagte am Montag in Mainz, man habe zuvor die finalen Angebote der drei verbliebenen Bieter eingehend geprüft. Das Wirtschaftsberatungsunternehmen Warth & Klein Grant Thornton unter Federführung von Professor Martin Jonas ist von der Landesregierung damit betraut worden, das Verkaufsverfahren zu begleiten.

ADC ist eng mit der chinesischen Luftfahrtgruppe HNA verbunden. «Wir haben das erhofft und auch ein bisschen erwartet, weil wir denken, dass wir das für den Flughafen sinnvollste und nachhaltigste Konzept haben», sagte ADC-Geschäftsführer Siegfried Englert am Montag der Deutschen Presse-Agentur. Laut Minister Lewentz wurde die Europäische Kommission in Brüssel über die Auswahl des bevorzugten Bieters informiert.

Ein erster Anlauf zu einem Verkauf war im vergangenen Jahr spektakulär gescheitert. Der Zuschlag ging an das chinesische Unternehmen SYT, der Deal platzte allerdings vor seinem Abschluss. In der Folge entzog die Landesregierung in Mainz den Wirtschaftsprüfern von KPMG den Auftrag zur Begleitung des Ausschreibungsverfahrens.

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