TRIER/MOSEL. Auf Bahnreisende im nördlichen Rheinland-Pfalz kommen ab April neue Einschränkungen zu. Der Schienennetzbetreiber DB InfraGO hat den Zweckverband Schienenpersonennahverkehr Rheinland-Pfalz Nord (SPNV-Nord) über wesentliche Baumaßnahmen informiert. Besonders betroffen ist dabei auch die Moselstrecke. Für Fahrgäste kann das veränderte Fahrpläne, längere Reisezeiten und teilweise auch Schienenersatzverkehr mit Bussen bedeuten.
Bauarbeiten im Gebiet des SPNV-Nord ab April 2026
Nach Angaben des SPNV-Nord wirken sich die angekündigten Maßnahmen auf die Qualität des Angebots im Zuständigkeitsbereich des Verbands im nördlichen Teil von Rheinland-Pfalz aus.
Für Fahrgäste bedeutet das: Je nach Strecke und Verbindung kann es zu veränderten oder längeren Fahr- und Reisezeiten kommen. Auch Schienenersatzverkehr mit Bussen ist im Zusammenhang mit den Arbeiten möglich.
Nächtliche Sperrungen auf der Moselstrecke bis Dezember
Auf der Moselstrecke wird es noch bis zum 12. Dezember 2026 zwischen Wittlich Hauptbahnhof und Trier-Ehrang diverse nächtliche Sperrungen auf unterschiedlichen Abschnitten geben.
Grund dafür sind laut Mitteilung Arbeiten an der Leit- und Sicherungstechnik, Kabelarbeiten sowie Oberleitungsarbeiten.
Betroffen sind dabei der RE 1/RE 11, die RB 71, die RB 81 und die RB 83. Bei diesen Linien kommt es in den Tagesrandlagen auf verschiedenen Abschnitten zu Ausfällen. Die genauen Auswirkungen stehen laut DB InfraGO allerdings noch unter Vorbehalt.
Totalsperrung zwischen Ehrang Süd und Trier West
Zusätzlich wird auf dem Abschnitt Ehrang Süd bis Trier West die Bahnübergangsanlage Martinerfeld erneuert.
Dafür kommt es in zwei Zeiträumen zu einer Totalsperrung:
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vom 30. März, 22 Uhr, bis 13. April, 6 Uhr
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vom 16. April, 22 Uhr, bis 20. April, 6 Uhr
In dieser Zeit werden die RB 83, die RB 71 und die RB 84 teilweise mit Verspätung umgeleitet.
Fahrgäste müssen sich auf Änderungen einstellen
Für Pendler und Bahnreisende entlang der Moselstrecke dürfte das in den kommenden Monaten zusätzliche Einschränkungen bedeuten. Vor allem in den Randzeiten des Tages und während der Sperrphasen müssen Reisende mit Änderungen rechnen.
Wer auf die betroffenen Linien angewiesen ist, sollte vor Fahrtantritt besonders auf aktuelle Verbindungen und mögliche Umleitungen achten.
















