Kostendruck und hohe Energiepreise: Chemieriese BASF präsentiert seine Ziele

Kommt der Dax-Konzern BASF mit seinen Sparprogrammen voran? Auf welche Märkte konzentriert sich das Unternehmen? Erhöht sich die Auslastung am Stammwerk? Das Management will Antworten geben.

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Foto: Uwe Anspach/dpa/Illustration

LUDWIGSHAFEN. Der weltgrößte Chemiekonzern BASF kämpft mit Kostendruck, hohen Energiepreisen und einer zu geringen Auslastung am Stammwerk in Ludwigshafen. Wie sich das Geschäft des Dax-Konzerns 2025 entwickelt und welche Pläne das Management im laufenden Jahr hat, wollen BASF-Chef Markus Kamieth und Finanzvorstand Dirk Elvermann am heutigen Freitag (10.30 Uhr) präsentieren.

Der Umsatz des Chemiekonzerns ist nach vorläufigen Zahlen im vergangenen Jahr von 61,4 Milliarden auf 59,7 Milliarden Euro gesunken. Das Betriebsergebnis lag bei 6,6 Milliarden Euro. Im Jahr zuvor hatte das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) sowie vor Sondereinflüssen noch 7,2 Milliarden Euro betragen.

BASF hat mehrere Sparprogramme aufgelegt, inklusive umfangreichem Stellenabbau. Zuletzt erzielten das Management und die Arbeitnehmervertreter eine Vereinbarung, die betriebsbedingte Kündigungen in Ludwigshafen bis Ende 2028 ausschließt. Mit rund 33.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern arbeitet rund ein Drittel der weltweiten BASF-Beschäftigten im Stammwerk. (Quelle: dpa)

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