Zertifikat „Pflegattraktiv“ für Marienhaus Klinikum Eifel — gute Versorgung und gute Arbeitsbedingungen

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Foto: dpa / Symbolbild

BITBURG. „Für eine exzellente Arbeitnehmerorientierung“ steht auf dem Zertifikat, das der Bundesverband Pflegemanagement e.V. an das Marienhaus Klinikum Eifel verleiht. Die Übergabe ist der offizielle Startschuss für die Umsetzung einer Vielzahl an Maßnahmen, die die Arbeitsbedingungen für Pflegekräfte nachhaltig verbessern und die Arbeitgeberattraktivität weiter steigern.

Das Marienhaus Klinikum Eifel in Bitburg erhält das „Pflegeattraktiv-Zertifikat, für exzellente Orientierung an den Bedürfnissen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Foto: Yvonne Thiel-Runge

Die Besonderheit dabei: Der Maßnahmenkatalog wurde von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Pflege selbst erarbeitet, orientiert an den eigenen Bedürfnissen und Schwierigkeiten. Zu Beginn haben sich sechs interdisziplinäre Projektgruppen gebildet. Jede widmet sich einem zentralen Thema der Pflegeentwicklung und setzt da an, wo Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter Bedarf sehen. Ein Projekt befasst sich beispielsweise mit innovativen Arbeitszeitmodellen auf der Intensivstation, die das klassische Drei-Schicht-System weiterentwickeln sollen. Ziel ist es, die Dienstplanung stärker daran auszurichten, wann erfahrungsgemäß Belastungsspitzen erreicht werden. So soll Personalmangel zu Stoßzeiten vermieden und die Versorgungskapazität für die Bevölkerung gesichert werden.

Ein weiteres Konzept widmet sich dem sogenannten Onboarding für neue Pflegefachkräfte. Mithilfe eines Patenmodells stellen sich erfahrene Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter neuen Kollegen zur Seite und machen sie mit hausinternen Abläufen vertraut. Erst danach erfolgt der Einsatz auf der jeweiligen Station. Im Fokus steht dabei, neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wertschätzend und individuell zu integrieren.

Foto: Yvonne Thiel-Runge

Durch die Teilnahme am Zertifizierungsverfahren setzt das Klinikum Bitburg ein wichtiges Signal für die Gesundheitsversorgung in der Region: Gute Patientenversorgung ist untrennbar mit guten Arbeitsbedingungen verbunden, die attraktiv für qualifizierte Fachkräfte sind.

Pflegedirektorin Bianca Nonweiler betont: „Das Zertifikat ‚Pflegeattraktiv‘ ist eine wertvolle Bestätigung unserer bisherigen Arbeit. Gleichzeitig unser Auftrag für die Zukunft. Unsere Pflegekräfte leisten Großartiges und sie verdienen Arbeitsbedingungen, die ihren Bedürfnissen gerecht werden. Daran arbeiten wir jetzt gemeinsam.

Neben dem Marienhaus Klinikum Eifel Bitburg sind auch das Marienhaus Klinikum im Kreis Ahrweiler, das Marienhaus Klinikum Hetzelstift Neustadt/Weinstraße und das Marienhaus Klinikum St. Wendel-Ottweiler zertifiziert. Weitere Standorte haben bereits das Zertifizierungs-Verfahren angestoßen.

Die Marienhaus-Gruppe

Die Marienhaus-Gruppe ist einer der großen christlichen Träger sozialer Einrichtungen in Deutschland. Rund 14.000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sorgen sich in Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz und dem Saarland tagtäglich um das Wohl der Menschen. Die Gruppe betreibt Kliniken an 15 Standorten, 4 medizinische Versorgungszentren, 18 Einrichtungen für Menschen im Alter, 2 Kinder- und Jugendhilfeeinrichtungen an 3 Standorten, 14 stationäre und ambulante Hospize, 9 Bildungseinrichtungen sowie weitere 4 Einrichtungen. In den Einrichtungen der Marienhaus-Gruppe werden jährlich mehr als 500.000 Menschen stationär und ambulant behandelt, in den Langzeiteinrichtungen etwa 2.000 Menschen betreut. Die Marienhaus GmbH übernimmt dabei die Steuerung der Marienhaus-Gruppe. Die Geschäftsführung liegt bei Sebastian Spottke (Vorsitzender), Alexander Schuhler und Christoph Wagner.

Das Marienhaus Klinikum Eifel

Rund 800 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter engagieren sich im Marienhaus Klinikum Eifel an den Standorten Bitburg und Gerolstein für Menschen, die medizinische Hilfe benötigen.

Das Marienhaus Klinikum Eifel ist ein Krankenhaus der Regelversorgung mit den Standorten Bitburg und St. Elisabeth Gerolstein mit insgesamt 352 Betten sowie 60 Plätze in beiden psychiatrischen Tageskliniken. Folgende Fachabteilungen werden vorgehalten:

Standort Bitburg: Gastroenterologie, Kardiologie, Allgemein- und Viszeralchirurgie, Unfallchirurgie, Gynäkologie und Geburtshilfe, Anästhesie und Intensivmedizin, Radiologie und den Belegabteilungen Urologie, Neurochirurgie mit 256 Betten sowie eine Tagesklinik Psychiatrie mit 30 Plätzen.

Standort Gerolstein: Psychiatrie, Psychosomatik, Psychotherapie mit 96 Betten sowie eine Tagesklinik Psychiatrie mit 30 Plätzen. (Quelle: Marienhaus GmbH)

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