++ Intensiv-Alarm: Rheinland-Pfalz nimmt Patienten auf – Bundeswehr-Flugzeuge im Einsatz ++

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Symbolbild "Intensivbett" - Foto: dpa

MAINZ. Die Überlastung der Intensivstationen anderer Bundesländer hat nun auch erste Auswirkungen auf Rheinland-Pfalz. Acht Patienten aus der bayerischen Stadt Augsburg wurden nach Rheinland-Pfalz verlegt, dies berichtet der SWR am Sonntagnachmittag.

Insgesamt wurden demnach 50 Schwerkranke aus Kliniken in Bayern, Thüringen und Sachsen in andere Bundesländer gebracht. Die Verlegung erfolgt im Rahmen des sogenannten Kleeblatt-Systems, welches der Entlastung von Intensivstationen in den drei von der vierten Corona-Welle besonders hart getroffenen Bundesländern, dient. Hierzu sind auch Ambulanzflugzeuge der Bundeswehr im Einsatz.

Auch Verlegungen ins Ausland seien künftig möglich, sollten die Kapazitäten in Deutschland nicht mehr ausreichen, sagte der Grünen-Gesundheitsexperte Janosch Dahmen gegenüber der „Welt am Sonntag“. „Anhand der Neuinfektionszahlen müssen wir davon ausgehen, dass Hunderte Intensivpatienten verlegt werden müssen“, so Dahmen gegenüber der Zeitung.

Rheinland-Pfalz hatte sich neben Niedersachsen, Hamburg, Schleswig-Holstein, Mecklenburg-Vorpommern, Bremen, Nordrhein-Westfalen, Hessen und dem Saarland bereit erklärt, Intensivpatientinnen und -patienten aufzunehmen.

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