
TRIER. Am heutigen Dienstag wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 13 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 6 aus der Stadt Trier und 7 aus dem Landkreis.
Kennzahlen und Warnstufen
Nach der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz verändert sich eine Warnstufe, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Werktagen jeweils zwei der drei Leitindikatoren mindestens den in der Verordnung festgelegten Wertebereich erreichen.
Das Landesuntersuchungsamt (LUA) meldet für Trier und den Kreis Trier-Saarburg heute folgende Leitindikatoren für die Corona-Warnstufen (05.10.2021, 11.10 Uhr):
7-Tage-Inzidenz | 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz | Anteil Intensivbetten Rheinland-Pfalz (%) | Warnstufe | |
Trier-Saarburg | 22,6 ↑ | 0,7 ↑ | 3,54 ↓ | ![]() |
Stadt Trier | 34,3 ↓ | 0,7 ↑ | 3,54 ↓ | ![]() |
Insgesamt werden noch 2 Patientinnen und Patienten aus der Region stationär behandelt. Die Zahl der Infizierten liegt bei 155 Personen – 10 weniger als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 81 im Landkreis und 74 in der Stadt Trier.
Der Landkreis Trier-Saarburg und die Stadt Trier befinden sich somit laut Angaben des Landesuntersuchungsamtes (siehe Tabelle) auch am Dienstag in der Warnstufe 1.
Seit dem 12.09.2021 gilt in Rheinland-Pfalz für die Landkreise und kreisfreien Städte ein neues Warnstufen-System, das drei Kennzahlen – sogenannte Leitindikatoren – jeweils täglich darstellt:
- Die bekannte Sieben-Tage-Inzidenz („Seismograf“),
- die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz („Schutzwert“), die die aktuell im Krankenhaus behandelten Covid-Patienten pro 100 000 Einwohner wiedergibt, und der
- Anteil der von Covid-Patienten belegten Intensivbetten im Bundesland in Prozent („Belastungswert“).
Übersteigen mindestens zwei der drei Indikatoren eine bestimmte Höhe, wird auch die Warnstufe erhöht und die Corona-Regeln verschärfen sich.
Stadt und Landkreis appellieren vor allem an jüngere Bürgerinnen und Bürger, sich bei Angeboten wie dem Impfbus oder zahlreichen Hausärzten impfen zu lassen.
Das Gesundheitsamt rät nach wie vor, die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte zu begrenzen.
Auf der einen Seite bereitet Hr. Wieler und Herr Spahn die Bevölkerung auf die Grippeimpfung im Herbst vor, auf der anderen Seite werden die NW der Boosterimpfung bzgl. Corona angegangen. Es sind ja noch genug Virusvarianten im Koffer, die man auspacken kann.