Eifelkreis wird eine von 32 Modellregionen des Bundesprogramms „Smart Cities“

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Foto: dpa-Archiv

BITBURG. Wie der Eifelkreis Bitburg-Prüm mitteilt, hat Bundesminister Horst Seehofer am heutigen Dienstag die 32 Projekte der zweiten Staffel der „Modellprojekte Smart Cities“ bekanntgegeben. Als eine von 32 Modellregionen wurde der Eifelkreis Bitburg-Prüm ausgewählt.

Mit den Modellprojekten Smart Cities unterstützt die Bundesregierung Kommunen dabei, die Digitalisierung strategisch im Sinne einer integrierten, nachhaltigen Stadtentwicklung zu gestalten. Ziel des Förderprogrammes ist es, sektorenübergreifende digitale Strategien für das Leben der Zukunft zu entwickeln und zu erproben. Die geförderten Projekte sollen aufzeigen, wie die Qualitäten der europäischen Stadt in das Zeitalter der Digitalisierung übertragen werden können.

Auf die Ausschreibung des BMI hatten sich 86 Städte, Kreise und Gemeinden sowie interkommunale Kooperationen aus ganz Deutschland beworben. Als Modellprojekte Smart Cities wurden nun 20 Städte sowie 12 interkommunale Kooperationen und Landkreise ausgewählt. Der Eifelkreis war mit seinem Förderantrag „Eifelkreisverbindet – Land kann smart“ erfolgreich, wurde als „Modellregion Smart Cities“ ausgewählt und kann sich nun über eine Bundesförderung freuen. Beantragt wurde eine Fördersumme von 15,44 Mio. Euro zur Entwicklung einer integrierten Digitalstrategie, die Einrichtung einer Kommunalen Organisationseinheit „Digitalisierung“ sowie die Umsetzung fünf weitreichender und unterschiedlich gelagerter Digitalprojekte für den Eifelkreis Bitburg-Prüm.

Landrat Dr. Joachim Streit: „Dies ist ein Quantensprung für die Digitalisierung im Eifelkreis. Schulen, Telemedizin, Unternehmen und viele weitere Nutzungen im wirtschaftlichen, gesellschaftlichen oder privaten Bereich werden den Nutzen tragen und damit unser Leben verbessern. Damit gehören wir in wenigen Jahren zu den Top-Regionen in Deutschland.“

Die in diesem Jahr ausgewählten Projekte werden mit insgesamt über 350 Millionen Euro gefördert.

Auf die Ausschreibung hatten sich 86 Städte, Kreise und Gemeinden sowie interkommunale Kooperationen aus ganz Deutschland beworben. Als Modellprojekte kamen nun 20 Städte sowie zwölf interkommunale Kooperationen und Landkreise zum Zug.

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