Nach Millionen-Ausgaben: Totaler Blackout bei Trierer Elektrobussen

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SWT-Vorstand Arndt Müller (r.) und OB Wolfram Leibe sind ein bisschen stolz auf den ersten Elektrobus im Linienverkehr

Bildquelle: Stadt Trier

„Wir meinen es ernst mit der Elektromobilität in Trier“. Knapp ein Jahr ist es nun her: Anfang Dezember 2018 verkündeten die Stadtwerke Trier die Inbetriebnahme des ersten Elektrobusses im Trierer Linienverkehr. Zwei weitere sollten im ersten Quartal 2019 folgen – eine 1,7 Millionen Investition. Medienwirksam als „erste Kommune im Land“ die einen E-Bus im Linienverkehr einsetzte – doch was ist ein Jahr später von der Elektro-Flotte geblieben?

Auf lokalo.de Nachfrage geben die SWT Auskunft. „Seit Juli ist keiner der mittlerweile auf drei Fahrzeuge angewachsenen E-Bus Flotte der Stadtwerke mehr im Einsatz“, so Pressesprecher Carsten Grasmück – ein totaler Blackout der Technologie, die Oberbürgermeister Wolfram Leibe im Dezember vergangenen Jahres noch als „leise und sehr umweltschonend“, von welcher „die Bewohnerinnen und Bewohner unserer Stadt profitieren“, beschrieb.

„Elektro-Blackout“ seit Juli 2019

Gegenüber lokalo.de bestätigt Grasmück: „Die Busse sind seit Anfang Juli nicht mehr im Linienverkehr unterwegs. In der Zwischenzeit wurden regelmäßig Gespräche mit dem Hersteller geführt mit dem Ziel, dass die Fahrzeuge schnellstmöglich wieder auf die Strecke gehen können. Leider sind mehrere vereinbarte Inbetriebnahme-Termine nicht eingehalten worden. Deshalb können wir aktuell nicht absehen, wann diese Busse wieder eingesetzt werden können.“

Rückrufaktion wegen Soft- und Hardware Problemen – erneute Inbetriebnahme „nicht absehbar“

Die SWT bedauert den aktuellen Zustand der E-Flotte, halten sich jedoch an die Sicherheit der Fahrgäste.
„Erst wenn die entsprechenden Hard- und Software-Komponenten ausgetauscht sind und die TÜV-Freigabe vorliegt, können sie wieder auf die Strecke gehen“, so Grasmück.

Probleme, welche sich seit Inbetriebnahme wie ein roter Faden durch das Jahr ziehen, denn bereits zwei Wochen nach Start musste der erste E-Stadtbus aufgrund von Akku-Problemen wieder aus dem Verkehr gezogen werden.

Ein Ende der Probleme ist aktuell nicht in Sicht, jedoch wird ab nächster Woche ein „eCitaro“ als Probefahrzeug sowie ab Mitte Dezember ein weiterer Elektrobus in Trier auf die Strecke gehen. Es bleibt die Hoffnung, dass die Fahrzeuge mehr als die bisherigen 7.000 Kilometer, welche alle drei Busse insgesamt im Trierer Linienverkehr „abspulten“, zurücklegen können.

70 KOMMENTARE

    • Also hier in Osnabrück läuft eine Testlinie nach anfänglichen normalen Problemen sehr erfolgreich und Anfang des Jahres wird eine weitere in Betrieb genommen. Die Busse sind sehr modern ausgestattet. Sogar die Drücker sind LED beleuchtet und überall USB-Anschlüsse zum laden. Ich finde es gibt nichts dran auszusetzen.

      • Eben. Nur da man hier auf den falschen Hersteller und/oder Dienstleister gesetzt hat, ist ja nicht die Technologie an sich verkehrt.
        Es gibt auch bei PKW Montags-Modelle (z.B. Peugeot 207, also Verbrenner) – aber keiner kommt auf die Idee, daß deshalb Verbrenner grundsätzlich nix taugen.
        In Hamburg, Wien und einigen anderen Europäischen Städten funktioniert es bestens… Osnabrück ist die Ausnahme.

        • Hallo Martin Gesell:
          Hamburger Hochbahn: Hohe Kosten, Viele Ausfälle, geringe Reichweite! Schlagzeile vom 19.07.2019
          Woher sind die Infos, dass es anderswo läuft. In Berlin werden Dieselheizungen Nachgerüstet, um im Winter nicht im Kalten zu sitzen, weil sonst laufen die Dinger gar nicht!
          …… Innerhalb von 2 MInuten im Internet recherchiert!!!!

          • Wenn man am Akku spart passiert sowas. Übrigens in Shenzen laufen nur knapp 16500 eBusse, der komplette öpnv läuft dort elektrisch, in 3 Sekunden im Netz zu finden. Wo ein Wille, da ein Weg.

      • Ich hab was auszusetzen: Die Stadtwerke Osnabrück haben vom Bund 15 Mio EUR bekommen. Planwirtschaft heißt heute „Wir schaffen das“, immer wenn eine Technologie sich nicht aufgrund ihrer besseren Leistung am Markt durchsetzt, sondern aufgrund von Subventionen, immer dann ist Planwirtschaft.

      • Kobald aus Zentral Afrika Litium aus Südamerika mit einem Schweroeltransportschiff nach China geschifft, dort mit Hilfe von Braunkohle und Atomstrom zusammengeklöppelt, dann wieder mit einem Schweroelfrachter nach Deutschland geschippert und hier ohne Entsorgungsindustrie erst mal eingebaut. Schön das men da kein Problem sieht…….

  1. Da hat das Syndikat zwischen SWT und den Grosskopferten mal wieder versagt.
    Also noch mehr Radaranhänger anschaffen?, weil irgendwer muss die Zeche ja bezahlen.🤨

  2. Naja, war ja klar, ist ja auch nur unser Geld. Dreyer, Leibe, die Schuldenmacher, die uns alle ins Unglück stürzen werden.
    Statt diese Dinger anzuschaffen wäre es besser gewesen die Fahrpreise zu senken, denn für das Geld das eine einfache Fahrt kostet fahre ich lieber selber mit dem Auto, wie alle anderen auch.
    Aber gut von lokalo, dass das Foto mit dem Laibe auch bei dieser Nachricht dabei ist, sollte man in Zukunft immer so machen wenn eines der von seiner Partei initiierten PRojekte den Bach runtergeht.

    • @ Peter:Sie brauchen immer einen Schuldigen und am besten Herr Leibe oder Frau Dreyer! Sie sind krank! Was kann ein Oberbürgermeister dafür, dass die deutsche Automobilindustrie nicht in der Lage ist einen funktionsfähigen Elektrobus zu liefern! Das gute an diesem Bericht ist, dass jetzt wohl immer mehr Leute begreifen, dass die Klimawende sicherlich nicht so einfach ist wie manche Kleinkinder und Grüne sich das vorstellen!!!

      • Ein Oberbürgermeister, Dreyer, Leibe usw sollten so viel Verstand besitzen und sich keine unausgreifte Technik aufschwätzen lassen.

      • Will ich Ihnen gerne an zwei Beispielen erläutern:
        Wenn ich Bürgermeister bin dann ist das wie ein Unternehmen managen.
        Schaffe ich z.B. dann E-busse an dann ziehe ich zunaechst alle Fuer und Widers in Betracht.
        Für:
        Umweltfreundlich, Vorbildfunktion
        Wider: Wieviele Kosten werden tatsächlich eingespart, ist die Technik ausgereift, fahren die Busse mit Erfolg bereits anderswo oder greife ich doch lieber auf einen anderen Herteller zurück.
        Und man recherchiert mal so ein bisschen was man über den Hersteller findet, z.B. das hier:
        https://www.wz.de/nrw/moenchengladbach/moenchengladbach-new-prueft-ende-der-zusammenarbeit-mit-elektrobus-lieferant-sileo_aid-47119103
        dann weiss man schon dass das ein Unternehmen mit Fragezeichen ist und baut in den Kaufvertrag zumindest weitreichende Klauseln ein die im Falle des Ausfalles entsprechenden Schadenersatz garantiern. Und so etwas fällt zuguterletzt auch in den Aufgabenbereich des Bürgermeisters, denn der ist der letztendlich Verantwortliche.
        Ausserdem gabs bereits bei der Auslieferung erhebliche Verzögerungen, siehe hier
        https://www.volksfreund.de/region/trier-trierer-land/trier-bestellter-elektrobus-kommt-doch-nicht_aid-32220855
        mindestens ab diesem Moment hätte man sehr hellhörig werden müssen, vor allem nachdem es bereits in 2017 bei Sileo gebrannt hat.
        https://www.news38.de/salzgitter/article211898869/Millionen-Brand-bei-Bushersteller-Ursache-steht-fest.html
        Bevor ich so einem Bushersteller den Zuschlag gebe würde ich mir das zumindest 3x überlegen

        • Peter, was erwachtest du von der spd.
          Die paar zweitklassigen Juristen und Lehrer (die in ihrem Job nicht ausgelastet sind..) und bei der spd seit ca. zwei Dekaden ihr Unfähigkeit bewiesen haben – haben doch keine Ahnung von Projetmanagement, Risikomanagement oder einer odentlichen Kosten-Nutzen- Analyse.
          Wenn die deutschen Ökonomen so ihre Firmen leiten und führen würden, dann wäre die Bundesrepublik Deutschland wahrscheinlich ein Entwicklungsland wie der Kongo.

      • Kleiner Nachtrag noch zu meinem vorherigen Kommentar, ein Blick auf wikipedia hätte genügt um zu wissen dass man die Busse besser woanders bestellt:
        „Die bislang größte Bestellung erfolgte durch die Aachener Straßenbahn und Energieversorgungs-AG (ASEAG). Insgesamt sollten zwischen 2016 und 2018 14 Gelenkbusse vom Typ Sileo S18 und ein Doppelgelenkbus vom Typ Sileo S25 ausgeliefert werden. Das erste Fahrzeug wurde Anfang 2017 in Betrieb genommen.[6] Die Lieferung der restlichen Fahrzeuge ist bislang nicht absehbar. In einem Sachstandsbericht der ASEAG vom 14. November 2018 für die Sitzung des Mobilitätsausschusses der Stadt Aachen am 13. Dezember 2018[7] wird ein desaströses Bild gezeichnet. Das bislang gelieferte Fahrzeug vom Typ S18 ist auf Grund technischer Mängel kaum einsetzbar und musste bereits einmal zum Hersteller zurückgegeben werden. Vereinbarte Liefertermine wurden wiederholt nicht eingehalten. Von den restlichen Fahrzeugen wurden bislang erst ein weiterer Gelenkbus sowie ein Doppelgelenkbus gefertigt. Beiden fehlt bislang aber die technische Zulassung. Da nicht absehbar ist, ob die Fahrzeuge diese jemals erhalten werden, bemüht sich die ASEAG, Elektrobusse von anderen Herstellern zu erhalten.[8]“

        Jeder Firmenchef würde erst einmal recherchieren, bevor er einen neuen Radlader bestellt, ob der Hersteller zuverlässig ist. So würde ich es auch machen. Die Verantwortlichen der Stadt Trier offensichtlich nicht.

      • Wer sagt denn, daß die Klimawende einfach ist?
        Sie ist zu schaffen, wenn man sie voran treibt und nicht von allen Seiten torpediert.
        Ich denke Manche Kinder und Grüne sind da näher an der Realität und dem was Möglich ist als Ewig-Schimpfende, Grünen-Basher und ewige Pessimisten.

    • Vielleicht hätte man nicht auf einen Hersteller setzen müssen, der seine Zentrale in einem Land hat, in dem ein Diktator regiert, wenn die deutschen Autohersteller bei der E-Mobilität nicht so weit hinterher hinken würden. Bleibt zu hoffen, dass es mit Mercedes Benz besser läuft.
      Eine Frage aber bleibt: Was ist mit den Fördergeldern? Ich hoffe nicht, dass die nun zurück gefordert werden. Was ist mit Schadensersatz?

  3. Egal wie umweltschädlich (in ihrer Gesamt-Ökobilanz), diese Technologie ist, sie wird mit Gewalt durchgedrückt! Die Umwelt & Landschaftsschäden, die beim Abbau der Rohstoffe in diversen Ländern hinterlassen werden, sind enorm! Es entstehen verwüstete, tote Landschaften!
    Ganz abgesehen von den Menschen dort, die die Rohstoffe zum Teil illegal abbauen, um ihrer Armut zu entgehen. Diese haben in der Regel keine Schutzkleidung und atmen hochgiftige Stäube ein, die zu Lungenerkrankungen führen.

    Hauptsache in unserer westlichen Welt hat die Elektro-Technologie ein sauberes Image! – Man könnte auch sagen, es ist eine Art neue Ideologie/Religion entstanden, die über jedweder wissenschaftlichen Argumentation steht!

    • Wie umweltschädlich ist sie denn?
      Wie „enorm“ sind denn die Schäden die durch die nötigen Rohstoffe entstehen?

      Ja, es gibt diese Schäden …aber diese sind bei weitem nicht so groß wie immer behauptet / suggeriert wird …und Peanuts gegenüber dem was die Ölindustrie tagtäglich anrichtet.

      In einem ca. 45kWh großen Akku (mit ca. 305kg) sind bisher in Summe ca. 15kg Lithium u. Kobalt verbaut worden. In aktuellen Fahrzeugen ist der Gehalt der beiden Rohstoffe weitaus niedriger – sinkt auch noch weiter.
      Mit so einem Akku kann man ca. 250.000-350.000km fahren. Dann ist der aber nicht kaputt, sonder läuft nochmal ca. 5-10 Jahre als Pufferakku im Stromnetz. Erst dann wird er recycelt …dies ist heute schon zu ca. 95% möglich.

      Um 250.000km mit dem Verbrenner zu fahren werden ca. 15,5 Tonnen Sprit verfahren …dieser wird aus Rohöl gewonnen, einem alles andere als sauberen Rohstoff.

      Was aufgefallen? 15kg Li/Co vs. 15.500kg Sprit aus Rohöl. Selbst wenn man das komplette Akku-Gewicht (inkl. Gehäuse, Verkabelung, integrierte Elektronik, etc.) nimmt mit 305kg, ist das nur 2% an Rohstoffen ggü. des verbrannten Spirts. Und Sprit verbrennen ist alles andere als sauber…
      Soviel zum Rohstoffbedarf von E-Autos …vs. Verbrennern.

      • und wer soll ihnen diesen grundfalschen Blödsinn eigentlich glauben?
        Machen Sie doch selber nicht oder?
        So einen Unsinn zu schreiben zeugt von einem manipulativen Verständnis.
        Für alle vereinfacht: Werden ALLE Komponenten von der Herstellung bis zur Entsorgung berücksichtigt, hat E-Mobilität eine deutlich schlechtere Energie und Ökobilanz, als ein Verbrenner. Das ist nachgewiesener Fakt, wissenschaftlich unanfechtbar.
        Ihr Ökofaschisten pickt euch nur die passende Komponente heraus, z.B. „beim Betrieb des E-Autos entsteht keine Emission“.
        Wenn ein Verbrenner in der Garage steht, entsteht auch keine Emission. Nur das behauptet niemand, weil es Schwachsinn ist, genau wie die Behauptung mit dem E-Auto.
        Ich glaube, ihr merkt das alle selber…

    • Der Kommentator Martin bestätigt die Aussage Herrn Degenhardts. Herr Martin soll sich erst einmal den kleinen Anteil regenerativer Energien anschauen, mit dessen Strom die Elektroautos (nicht) aufgeladen werden. Und ein ausgebrannter Tesla zeigte, wie wenig wir von Entsorgung oder gar von Recycling der E-Auto-Akkus wissen: In Deutschland und Österreich fanden sich insgesamt vier Firmen, die für die Entsorgung in Frage kamen, aber nur eine einzige dieser Firmen wollte die Entsorgung versuchen. Die Feuerwehren bereiten sich auf brennende E-Autos vor, „die sind kaum zu löschen“, wie man jetzt am Samstag in Offenburg bestaunen durfte: Drei Elektrofahrzeuge der Post ausgebrannt, während die Feuerwehr daneben stand. Endlich ein sehr sauberes Martinsfeuer.
      Soviel zum Bildungsstand über E-Autos …vs. Verbrennern.

      • Ach.. Und Sprit wird mit Freier Energie raffiniert? Haben Sie sich mal das Well-to-Wheel genau angeschaut? Bereits im Strommix von 2010 war das BEV deutlich besser dran. Bevor auch nur ein Tropfen Sprit raffiniert wurde, fährt das E-Auto bereits! Und von den noch immer währenden Umweltschäden der bereits Jahrzente andauernden Umweltschäden mal abgesehen. Und dies ist nicht begründet in Armut!

        Und von „wollen“ bzgl. der Entsorgung kann gar nicht die Rede sein, eher „dürfen“. Weil in der Verwaltung mal wieder Erdölverliebte Schnarchnasen hocken und die Genehmigung nicht erteilen.
        Und warum wird auf breiter Flur nur von brennenden E-Auto gesprochen? Zu starke Filterblase? Ok, liegt vielleicht auch daran, dass es toll und hipp ist, gegen NEUES zu bashen!

    • Hallo Maxel, wenn es um den Tesla in Östereich geht, da hat nicht die Batterie gebrannt, vermutlich nach Frontalcrash die Klimaanlage samt Inhaltsstoff. Passiert, wenn man zu blöd zum Autofahren ist oder meint , mit Autopilot fahren , heißt am Handy datteln zu können.

  4. Wenn ein Dieselbus durch die Stadt fährt und 30 Passagiere transportiert und dadurch 20 PKW-Fahrten einspart ist das per se schon Umweltschutz. An den Dieselabgasen von Omnibussen im öffentlichen Nahverkehr wird die Welt nicht zugrunde gehen und es ist sinnvoller auf bewährte Technik zu setzen als auf Teufel komm raus etwas Neues aber Unausgereiftes durchzudrücken. Allerdings muss man im Fall der Elektrobusse Triers in Betracht ziehen, dass Geld keine Rolle spielt, denn der Leibe verpulvert es genauso bedenkenlos wie sein Vorgänger Jensen und seine Mutti Dreyer, müssen ja andere erarbeiten.

    • @peter: draußen stürmt und regnet es in Strömen, bestimmt die Schuld von Herrn Leibe und Frau Dreyer! Siehe oben, Ich glaube Sie sind krank!

      • „@peter: draußen stürmt und regnet es in Strömen, bestimmt die Schuld von Herrn Leibe und Frau Dreyer!“ Weiss mans? (Achtung: Diese Aussage wurde im Ironiemodus getroffen, ich betone dies da ich leider feststellen musste dass so manchem Zeitgenossen hier das Stilmittel der Ironie gänzlich fremd ist)

  5. Warum nicht direkt auf Wasserstoff
    Unding so eine Technik subventioniert vom Steuerzahler und SWT liefert den Strom
    Ein Schelm wer Böses dabei denkt.
    Van Hool Solaris, VDL und Caeton können liefern
    Deutsche Hersteller erst ab 2022 , aber Premiumhersteller Nummer ONE in der Welt.
    Flixbus macht es richtig , Wasserstoff ist die Zukunft.
    Alles andere nur Steuergeldverschwendung.

    • Wasserstoff in der Mobilität ist Verschwendung, der Energiebedarf in der ganzen Kette (Gewinnung, Komprimierung, Lagerung, Nutzung) ist 4x so hoch wie beim reinen E-Antrieb mit Akku.
      Und aktuell wird 90% des Wasserstoffes aus Erdgas erzeugt, u.a. unter Einsatz von Strom. Da wäre ja ein Gas-Bus noch umweltfreundlicher.
      Wasserstoff ist ein totes Pferd in Bezug auf die Mobilität …es gibt einfach inzwischen bessere Technologie.
      Also wäre Wasserstoff hier Geldverschwendung und Energieverschwendung in einem.
      Und die Ticketpreise sinken bestimmt nicht bei höheren Energiekosten…

  6. Und keiner sagt mal, wer der Hersteller der Verrecker ist. In Skandinavien fahren E-Busse seit Jahren … nur eben nicht von deutschen NoName-Produzenten. Oder hat schon mal wer was von einem erfahrenen Bushersteller Namens Sileo aus Salzgitter gehört. Volvo liefert seit 2014 NUR noch E-Busse, und die fahren und fahren und fahren – selbst bei 40 Grad unter Null. Mittlerweile werden die ersten autronom fahrenden e-Busse im Stadtverkehr getestet. Und noch was: eine moderne Straßenbahh von Bombardier kostet etwa 3,5 Mio.€, ein E-Bus von volvo etwa 500.000 € Die Straßenbahn transportiert bis 290 Passagiere, der Bus etwa 80 – 85.
    Was man sich spart sind die 10-20 Mio. € pro Streckenkilometer für den Bau. Und wenn eine Bahn kaputt ist, im Stau steckt oder eine Unfall oder Baustelle die Strecke blockiert kommt keine andere mehr vorbei … ein Bus kann im Notfall mal eine andere Straße entlang fahren.

  7. Der erste Elektrobus schnurrt wie ein Kätzchen, so zumindest waren noch die Berichte vom Dez. 2018!
    Jetzt sind die Kätzchen im Winterschlaf !Zum Glück , sonst könnte es eventuell passieren daß wie in Lübeck die Batteriezellen explodieren . Die befinden sich unterm Dach des Busses und das wäre nicht so angenehm für die Personen die sich darin befinden .
    Egal wie , wenn man mal ein bischen googled findet man jede Menge über diese Busse und die ganzen Pannen die sie haben .
    Um so unverständlicher ist es das man sich gleich 3 solcher Fahrzeuge bestellt , von denen eigentlich jeder weiß das sie noch Kinderkrankheiten ohne Ende haben !?
    Waren ja nur 1,7 Mio € – scheiß drauf !

    • Es sind wo Batteriezellen „explodiert“?
      Also Stichflammen aus Batterien, das kenne ich, das gibt es, aber echte Explosionen?
      Bei Erdgas-Bussen (Speicher auch am Dach) könnte ich mir sowas noch vorstellen.
      Übrigens: Bezogen auf die Anzahle der zugelassenen Fahrzeuge kommt es bei E-Autos seltener zu einem Brand als bei Verbrennern. Einfach mal bei Wikipedia nach „Fahrzeugbrand“ suchen. Wie bei Wiki üblich gibt es da auch Quellangaben.
      PS: Hat man nur einen E-Bus, kann es sein man hat einen sehr guten erwischt – oder einen sehr schlechten. Bei 3 steigt die Wahrscheinlichkeit mehr Probleme zu erfahren. Zudem kann man auch 3 Strecken zugleich bedienen und somit testen, so z.B. 3 Strecken mit untersch. Profil.

      • Übrigens: Bezogen auf die Anzahl der zugelassenen Privatflugzeuge kommt es bei Privatflugzeugen seltener zu Unfällen als bei motorisierten Zweirädern.
        Was diese Grünen da rauchen, das will ich auch!!

  8. Die SWT haben bei einigen Projekten kein glückliches Händchen gehabt, der grösste Verlust war wohl die Beteiligung am Kohlekraftwerk Hamm und mit den E Bussen haben sie wohl auch beim falschen Lieferanten gekauft.
    Aber dann auf Teufel komm rauss die Touristenbahn übernehmen wollen, da brauchen sie wohl jetzt jeden Euro Einnahmen, wann kommt die nächste Strom und Wassererhöhung, kann ja nicht lange dauern.

    • Selbst Schuld wenn man beim Grundversorger Strom kauft, ich seit Jahren nicht mehr. Hier empfehle ich Verivox oder check24. Ich beziehe meinen Strom der Düsseldorfer Stadtwerke und mein Gas aus Duisburg von Rheingas. Ich spare viel Geld und lache über Römerstrom, die Römer kannten keinen Strom, Herr Leyendecker, es wäre schön Ihr Gesicht nicht mehr zu sehen.

  9. Liebe Römerstadt Trier, schaut mal Indie Römerstadt Augsburg. Dort laufen seit Jahren BioMethan über 100 CNG Busse und MüllsammelLKW CO2 neutral und problemlos!

  10. Wir hatten schon E-Omnibusse in Trier, die tadellos funktionierten, ab und zu fielen die Stromabnehmer herunter, der Fahrer stieg aus, hängte sie wieder an die Oberleitung und weiter gings.
    Alles für fuffzich Penning, hin und zurück.
    Dat war noch äppes.

    • ja die guten alten Oberleitungsbusse, die wurden dann gegen moderne Dieselbusse ausgetauscht , es gibt aber auch noch Länder wo die fahren

    • Diese Technik gibt es in vielen osteuropäischen Ländern immer noch und sie wird weiter entwickelt, mittlerweile können die Oberleitungsbusse auch Strecken bis zu mehreren Kilometern ohne Oberleitung fahren, ähnlich wie die Tram in Luxembourg. Billig und ausgereift.

  11. 7.000 km Gesamtfahrleistung aller drei Elektrobusse? Wüsste mal gerne, auf welche Fahrleistung ein konventioneller Bus pro Jahr schafft und über die gesamte Lebenszeit.

    • Das ist eine Menge kann man doch durchrechnen so ungefähr nehmen wir 10km im 20 Minuten Takt, nur mal so sind 30km pro Stunde x nur mal 12 Stunden sind 360 km, täglich, mal 5 Werktage, den Rest spare ich mir, wäre aber locker auszurechnen sind 1800km pro 5 Werktage das mit 7000km mit 3 Bussen geteilt ist eine riesige, schallende Ohrfeige, ein Skandal

  12. Mir geht der ganze Ökowahnsinn, Genderwahnsinn, Schwulenwahnsinn, Frauenwahnsinn so auf den Senkel. Ich stelle mir meinen Opa vor, 1980 verstorben und der würde noch mal wach werden. Der würde freiwillig sich wieder legen wollen. Hier kaufte ein Unternehmen 3 Busse auf Elektrobasis, bei der Deutschen Post gab es Pilotprojekte für Zustellfahrräder in der 90ern, das dauerte 1 Jahr, nur in ausgewählten Städten. Zum Schluss siegte Herkules, genommen wurde das Modell „Vaterland“ aus dem Osten, als 2. Sieger. Betriebswirtschaftlich gibt es zu den Bussen ja WUMS. Wandlung, Umtausch, Minderung oder Schadensersatz, hier sind die Juristen der SWT gefordert. Eine Kostenverteilung wegen Misswirtschaft auf den Fahrgast oder auch das Personal ist nicht hinnehmbar, auch fordere ich Konsequenzen für gewisse Entscheider, wo liegt da die Haftung???

    • „Mir geht der ganze Ökowahnsinn, Genderwahnsinn, Schwulenwahnsinn, Frauenwahnsinn so auf den Senkel“

      ich glaube du bist der OPA

    • …“ Mir geht der ganze Ökowahnsinn…“ dem Stimme ich zu. Jeder meint eine Plattform abseits des „normalen“ haben zu müssen, a la Pipi Langstrumpf (…ich mach mir die Welt, wie Sie mir gefällt!). Dann aber mit Kritik sich auf den Schlips getreten fühlen.
      Zum Thema Ökomobilität finde ich Trier sollte Rikscha`s anschaffen – kaum Co² oder Nox Werte und am Ende macht man aus dem Zugpferd Wurst.

      Bis dahin kommt gut an m/w/d egal ob mit E – D – B – H² usw.

  13. Ich finde Schienen bauen, wie damals und 2 Kaltblüter davor ( ich liebe Tiere, um Gottes Willen) wie damals, wir schaffen uns ab, die ziehen dann die Bahn .Gott behüte uns davor, jedoch werden die Furzgase dieser Tiere uns wieder ökologisch zurückwerfen

  14. Und der ganze Quatsch für nichts und wieder nichts .. denn CO2 ist kein Klimakiller .. wie denn auch bei einem Vorkommen in der Luft mit 6 Nullen hinter dem Komma !!! Wenn Pflanzen sprechen könnten würden sie sagen : I Love CO2
    Kleiner Tipp der gelbe Ball am Himmel könnte eventuell etwas mit dem Klima Zyklus dieser Erde zu tun haben .. das sage ich aber lieber nicht zu laut weil dann über kurz oder lang eine Sonnensteuer fällig ist ..

  15. Grundsätzlich finde ich die Sache mit dem E-Bus gut. Nur währe mir lieber der würde über eine Oberleitung und nicht durch Akkus mit Strom versorgt. Schaut euch mal den Umweltschaden durch den Lithiumabbau an. Sogar aus dem Weltraum ist die Umweltzerstörung schon zu sehen. Schaut mal bei google Earth und da Chile Atacama Wüste genau auf dem südlichen Wendekreis. Da sind die Becken zu sehen in denen das wenige Lebenswichtige Wasser verdunstet wird um das Lithium zu gewinnen. Die dort ansässige Tierwelt ist schon vom Aussterben bedroht. Durch die E-Autos mit ihren Akkus werden wie sie vollständig ausrotten, wie die indigene Bevölkerung.

  16. wenn man 3 E Busse bestellen will, soll man die bei drei verschiedenen Herstellern bestellen, vielleicht ist dann einer dabei den man gebrauchen kann. Ich fülle immer drei Lottoscheine aus……..

  17. Egal wo man hinschaut. Elektromobilität = Flop. Aber Hauptsache die richtigen verdienen daran.
    … und dann haben wir ja auch noch „Klimanotstand“ und dieses tödliche CO2 in der Luft.

  18. Nur 30 Prozent des Lithiumabbaus sind die für E-Autos. Was denken sie für was die anderen 70 Prozent sind. Meinen sie nicht auch das man mittlerweile gegensteuert.

  19. In meiner Kindheit(60er Jahre) gab es in Trier Oberleitungsbusse und sie fuhren ohne Probleme. Dann kam man(Stadtverwaltung/Stadtwerke?) auf die Idee, dass Dieselbusse „moderner“ und flexibler wären. Und jetzt? Vielleicht sollten mal Fachleute anstatt Beamte über die technische Ausstattung der Busse entscheiden.

    • Welche Beamte entscheiden denn in der GmbH darüber?
      Die O-Busse wurden seinerzeit Bundesweit zurückgebaut. Weil Dieselbusse seinerzeit viel günstiger waren und dem Zeitgeist entsprachen.

      • Jetzt werde hier aber zwei Dinge vermischt, wenn man sich an die Regeln hält, ist die Zeche sehr gering. Aber den Elekroschrott muss man später auch noch entsorgen.
        Nachdem wir es geschafft haben, dass die Atomkraft abgeschaltet werde, da wir die Entsorgung nicht in den Griff bekommen, schaffen wir uns nun das nächste Entsorgungsproblem.
        E-Auto, E-Bus, E-Bike, … Akku überall. Gewaltige Probleme bei der Herstellung und Entsorgung.
        Und all das ok
        Ännen wir laden, weil die Staubsauger auf 700Watt beschränkt wurden und wir Energiesparlampen (Giftig) einsetzen.
        Bravo, zum Glück liefert Frankreich CO2 neutralen Strom.

  20. Da waren wohl mal wieder Nieten im Nadelstreifenanzug,
    die sich ein Denkmal schaffen wollten, oder verklärte Öko Terroristen am werkeln.
    Naja, wir können es mal wieder einmal ausbaden oder es werden einfach Buslinien zusammen gestrichen
    und so im vorbei gehen der Römer-Express vernichtet.
    Das die sich nicht schämen…

    • Der Römer Express wird nicht vernichtet es gibt nur einen feindlichen Übernahmeversuch durch die SWT, die mal wieder ein paar Einnahmen suchen um ihre Fehlinvestitionen auszugleichen.

  21. Stolz einen Bus präsentiert, Hauptsache mal in die Kamera gegrinst. Was ist denn jetzt mit den Bussen oder den angekündigten Ersatzbussen? Nichts, oder? Ist halt schlecht, wenn man kritisiert wird. Mit den Mitarbeitern kann man das ja machen, das macht nichts. Wenn man selber in der Schusslinie steht, wegducken, das hat man ja gelernt. Gras drüber wachsen lassen und weiter machen.

  22. Busse mit BioCNG betrieben, klima- und umweltfreundlich, praxistauglich und günstig.
    Über 20 Städte in Deutschland setzen (wie viele ÖPNVs in ganz Europa) auf Busse, die mit BioMethan aus Rest und Abfallstoffen angetrieben werden. Ausgereifte Technik, mindestens so klimafreundlich wie E-Busse, halber Preis und vor Ort fast (nicht ganz wie E) emissionsfrei.
    Euskirchen und Koblensz kommen im Moment gerade neu dazu, Augsburg fährt schon seit über 20 Jahren CNG-Busse.
    Hinzu kommt: auch Subventionen sind Steuergelder ….

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