Asylunterkunft in Trier-West: Mann sticht mit Küchenmesser zwölfmal auf Ehefrau ein!

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Messerattacke Blaulicht
Foto: dpa-Archiv

TRIER. Die Staatsanwaltschaft Trier führt ein Ermittlungsverfahren gegen einen 50-jährigen Asylbewerber aus Afghanistan, dem vorgeworfen wird, in der Nacht zum Sonntag, dem 21.10.2018, versucht zu haben, seine ebenfalls aus Afghanistan stammende 33 Jahre alte Ehefrau zu töten und sie mit mehreren Messerstichen in den Oberkörper lebensgefährlich verletzt zu haben.

Nach den bisherigen Erkenntnissen der von der Kriminaldirektion Trier geführten Ermittlungen hält die Staatsanwaltschaft Trier folgendes Geschehen für wahrscheinlich:

Zwischen den Eheleuten, die als Asylbewerber nach Deutschland gekommen waren und zusammen mit ihren fünf Kindern in der Asylbewerberunterkunft in der Jägerkaserne in Trier-West untergebracht waren, bestanden seit mehreren Wochen Streitigkeiten, weil sich die Frau nach Auffassung des Beschuldigten zu freizügig verhielt und er ihr unterstellte, Kontakt zu einem anderen Mann zu haben.

In der Nacht zum Sonntag eskalierte der Streit. Der Beschuldigte ergriff ein Küchenmesser, dessen Klinge zirka 18 cm lang war, und stach damit mehrfach auf seine Ehefrau ein. Er fügte ihr insgesamt 12 Stichverletzungen insbesondere im Brust- und Oberkörperbereich bei. Durch einen der Stiche wurde die Lunge der Frau lebensgefährlich verletzt. Sie musste notoperiert und stationär in ein Krankenhaus aufgenommen werden.

Nach der Tat offenbarte sich der Beschuldigte dem diensthabenden Hauswart der Einrichtung, der die Polizei verständigte.

Aufgrund der Vielzahl und der Gefährlichkeit der dem Tatopfer zugefügten Messerstiche geht die Staatsanwaltschaft Trier nach vorläufiger Bewertung der bisherigen Erkenntnisse davon aus, dass der Beschuldigte zumindest billigend in Kauf nahm, seine Ehefrau zu töten. Sie hat daher den Erlass eines Haftbefehls wegen versuchten Totschlags und gefährlicher Körperverletzung beantragt.

Der Beschuldigte ist am heutigen Montag dem Ermittlungsrichter beim Amtsgericht Trier vorgeführt worden, der antragsgemäß Haftbefehl erlassen hat. Er befindet sich in einer Justizvollzugsanstalt.
Die Ermittlungen zu den weiteren Einzelheiten und dem genauen Tatablauf dauern an.

14 KOMMENTARE

  1. Man sollte den afghanischen Mittelaltermann schleunigst ausweisen, damit seine bestimmt schon leiderprobte Ehefrau sich bei uns zu einer, wie bei uns üblich, freien Frau entwickeln kann. Ich wünsche ihr gute Besserung. Raus mit dem Kerl. Eine Frage noch zur Nikolausstrasse, wer hat dort Vater und Tochter gemessert? Läuft der Kerl noch frei herum, ist er weiterhin eine Gefahr für die Bürger?

      • Danke für den Hinweis, beruhigend zu wissen, dass es keinen frei laufenden Messerer gibt. Sehr traurig, dass es sich in Trier-Süd um einen erweiterten Suizidversuch handelt. Man hat diese armen Menschen wohl mit sehr großen Problemen alleine gelassen. Wo waren die Gutmenschen? Wo waren die Kirchen? Hoffentlich haben die Beiden jetzt endlich Unterstützung in schwerer Zeit. Mit schwerer Krankheit oder einer Behinderung, steht man alleine da.

        • Wenn der Mann sich aufopferungsvoll um seine 35-jährige Tochter gekümmert hat, ist sie vermutlich schwer krank oder behindert, stimmt. Weder Kirchen noch Gutmenschen noch Schuldzuweisungen können daran etwas ändern. Kennen Sie eine Gruppe, die Behinderungen heilen kann? Helfen Sie Ihren Nachbarn, wenn sie große Probleme haben?

          • Glauben Sie mir, wenn man sich um einen schwer behinderten Menschen kümmert, ist man alleine auf weiter Flur. Dazu kommt ständiger Ärger mit der Krankenkasse und der Pflegeversicherung.Wenn einem das Alles zuviel wird, kann es leider zu einer so furchtbaren Verzweiflungstat kommen. Und in der Kirche wird gebetet: Denken wir an all’die Kranken und Behinderten, die nicht an diesem Gottesdienst teilnehmen können. Das war’s. Alleine auf weiter Flur.

          • Andererseits legt die Kirche ja viel Wert auf Nächstenliebe. Empfehlen Sie trotzdem weniger Kirche für mehr gegenseitige Hilfe von Menschen untereinander? Wenn ja, welche Organisationen würden Sie empfehlen?

          • Die Kirche legt viel Wert auf Nächstenliebe? Meinen Sie das ernst? Die einzige Organisation die funktioniert ist eine Familie und ein Freundeskreis, ansonsten sieht es bei Problemen sehr düster aus.Schönes WE.

  2. Wo bleibt das kunterbunte Trier um für Frauenrechte zu demonstrieren? Ne, lieber eine Demo unter dem Motto „Die Stadt gehört uns“ wie vor drei Jahren oder?

    • Werden die „bunten Trierer“ eigentlich immer noch finanziell unterstützt???? Werden Berufsdemonstranten, Linke, Grüne, Antifa, Regenbogenfahnen usw. imm noch durch unsere Steuern gefördert???

  3. So traurig, die armen Kinder.. ich hoffe, ihre Mutter wird schnell gesund. Es ist echt unglaublich, was Menschen einander antun können.
    Weiß man denn schon, wie es der Mutter momentan geht?

  4. ich würde sowas einsperren wie damals die Franzosen im Château d’If, keine Todesstrafe, keine Verletzungen am Leibe des Gefangenen, aber das. Das ist schlimmer als eine schnelle Hinrichtung.

    • Nicht sehr realistisch, eine schnelle Abschiebung sämtlicher Krimineller unter den sogenannten Migranten (illegale Einreisende, Abzocker, Asylbewerber) würde schon reichen, aber selbst das ist Wunschdenken.

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