Roter Pylon verschwindet von der Hochmoselbrücke

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Die Hochmoselbrücke. Foto: Thomas Frey/Archiv

ZELTINGEN-RACHTING. An der Baustelle der riesigen Hochmoselbrücke ist mit dem Abbau des roten Hilfs-Stahlmastes -begonnen worden.

Der gut 80 Meter hohe Pylon sei bereits auf der Brücke in die Waagerechte gelegt worden, teilte der Landesbetrieb Mobilität Rheinland-Pfalz (LBM) der Deutschen Presse-Agentur mit. Zurzeit würden die Pylonrohre zerlegt, dann komme der Abtransport in Teilstücken. Der 640 Tonnen schwere Mast war für den mehrjährigen Verschub des Stahlüberbaus notwendig. Nach dem vollendeten Brückenschlag zwischen Hunsrück und Eifel vor rund einem Monat wird er nicht mehr gebraucht.

Das 1,7 Kilometer lange und bis zu 160 Meter hohe Bauwerk bei Zeltingen-Rachtig (Kreis Bernkastel-Wittlich) ist die größte Brücke, die sich zurzeit in Europa im Bau befindet. Nach aktuellem Stand solle sie im Herbst 2019 für den Verkehr freigegeben werden, erklärte der LBM. Die Brücke soll mit dem Neu- und Ausbau der Bundesstraße 50 eine direkte Straßenverbindung zwischen den Benelux-Staaten und dem Rhein-Main-Gebiet schaffen. Die Kosten des Projektes belaufen sich insgesamt auf mindestens 483 Millionen Euro.

Der Stahlüberbau werde ab Mitte November in seine Endlage abgesenkt. Für den Verschub der Stahlträger der Brücke war er auf den Pfeilern um 2,40 Meter erhöht worden, um Durchbiegungen zu vermeiden. In diesem Jahr sollten zudem am Überbau Arbeiten am äußeren Gesims erfolgen, wo die seitlichen Schutzplanken montiert werden. Abgedichtet und asphaltiert werde erst ab nächstem Frühjah(dpa)

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