Auto zu Tanklaster „umfunktioniert“

1

Bildquelle: JohnM/wikipedia

KAISERSLAUTERN. Wegen Verstoßes gegen die Gefahrgutverordnung hat sich ein Mann aus dem Landkreis am Montagabend eine Anzeige eingehandelt. Der Hintergrund: Der Mann hatte seinen Pkw sozusagen mal eben zu einem Tanklaster „umfunktioniert“.

Der 47-Jährige hatte am späteren Abend an einer Tankstelle in der Merkurstraße den Kofferraum seines Autos mit gefüllten Benzinkanistern vollgeladen und war damit nach Hause ins Kreisgebiet gefahren. Kurz vor seiner Wohnanschrift konnte er gestoppt und überprüft werden. Im seinem Opel Omega Caravan wurden insgesamt 14 Kanister mit je 19 Litern Benzin festgestellt, 13 davon im Kofferraum, ein weiterer im Fußraum des Beifahrersitzes.

Dass er mit diesem leichtsinnigen Transport einer „gefährlichen Flüssigkeit“ ohne jegliche Sicherheitsvorkehrungen sowohl sich selbst als auch andere gefährdet hat, war dem 47-Jährigen offenbar nicht bewusst. Und darüber, dass es schon seinen Sinn hat, warum Kraftstoffe normalerweise nur in speziellen Tankfahrzeugen transportiert werden und die Fahrzeuge mit orangenen Warntafeln ausgestattet sind, hatte sich der Mann offensichtlich auch noch keine Gedanken gemacht.

Ihm wurde die Weiterfahrt unter den gegebenen Bedingungen untersagt. Er musste die Kanister einzeln nach Hause transportieren.

1 KOMMENTAR

  1. Das ist noch garnichts da braucht man nur an der deutsch luxemburgischen Grenze mal genauer zu kontrollieren,
    in was da die Leute den SPrit transportieren, Reinigungskanister etc und das Beste war jemand der hat sich ein halbes Dutzend Lenorflaschen abgefüllt , die grossen. Mit so jemandem möchte ich keinen Zusammenstoss haben das gäbe ien schönes Feuerwerk und die Leute sind völlig unbedarft und ohne jegliches Unrechtsbewusstsein , also das übliche.

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.