Grandiose Leistung: Stefan Feilen aus Wasserliesch bezwingt das Langstreckenrennen „Race across Italy“

0

REGION/ITALIEN. Stefan Feilen, ein 47-jähriger Ultra-Radsportler aus Wasserliesch, hat kürzlich beim „Race across Italy“ eine außergewöhnliche Leistung vollbracht. Am 3. Mai 2024 um 21:28 Uhr startete er in Silvi zu einem epischen Rennen über 771 km mit über 11.000 Höhenmetern. Dieses extreme Langstreckenrennen stellt eine der größten Herausforderungen im Radsport dar, welche Feilen mit bemerkenswerter Ausdauer und Entschlossenheit meisterte.

Die Gesamtdauer für die Strecke betrug 40 Stunden und 43 Minuten, wovon er unglaubliche 36 Stunden und 13 Minuten im Sattel verbrachte. Trotz der enormen Anstrengung und der extremen Bedingungen legte Feilen nur vier kurze Schlafpausen von jeweils 15 Minuten ein – eine in der ersten Nacht und drei in der Zweiten. Während des Rennens wurde der Radsportler von seinem engagierten Begleitteam bestehend aus Michael Ittenbach, Daniel Jacobi und Vincent Sanktjohanser unterstützt, die ihn mit Essen und Getränken versorgten aber natürlich auch mental unterstützten.

Das Rennen war von extremen Wetterbedingungen geprägt: Nachts sanken die Temperaturen knapp über den Gefrierpunkt, während es tagsüber über 20 Grad waren. Diese Bedingungen setzten den Teilnehmern erheblich zu, besonders bei den langen, herausfordernden Anstiegen.

Eine besonders harte Prüfung war der letzte Pass des Rennens, der 16 km lang war und einen Höhenunterschied von 1500 m aufwies. Stefan Feilen meisterte diesen Anstieg unter der italienischen Mittagssonne, nachdem er bereits 650 km in den Beinen hatte.

Sein Trainer Daniel Jacobi von 360° Training und Lifestyle in Trier spielte eine entscheidende Rolle bei Stefans Erfolg. Jacobi, der Mitglied der Begleitcrew war, hielt Stefans Muskulatur während des Rennens durch vorher angebrachte Tapes und Massagen locker, was entscheidend für Stefans Erfolg war. Feilens Ausrüstung, insbesondere seine beiden Cube Räder von Multicycle in Trierweiler, erwies sich auf der extremen Strecke als äußerst zuverlässig und robust.

Stefan Feilen hat bereits an mehreren Langstreckenrennen teilgenommen, aber das Race across Italy war zweifellos das härteste und anspruchsvollste Rennen seiner Karriere.

Von den ursprünglich 80 Startern,  mussten 15 das Rennen vorzeitig beenden, Stefan Feilen erreichte einen beeindruckenden vierten Platz. Sowohl er als auch sein Team waren überglücklich über dieses Ergebnis.

Vorheriger ArtikelOb er eine Zigarette habe: Mann von Jugendlichen in Bahnhofsvorhalle verprügelt
Nächster ArtikelTrier: Nachgefragt – Warum der Verkauf von Alkohol an „Verkaufsautomaten“ eigentlich verboten ist

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.