Kegel-Bundesligen: Teams der Region unter Zugzwang

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Martin Hoffmann ist seit vielen Jahren eine zuverlässige Stütze des KSV Riol.

Bildquelle: KSV Riol

TRIER. Nach der kurzen Weihnachtspause starten die Kegel-Bundesligen in den Saisonendspurt. Fünf Spieltage sind in der Normalrunde noch zu absolvieren, bevor es in die Playoffs und Abstiegsrunden geht. Im Kampf um die Saisonziele zählen nicht nur Siege sondern auch Einzelresultate.

1. Kegel-Bundesliga: CfK GW Rösrath – KSV Riol (Samstag, 13 Uhr, Leistungszentrum Rösrath)

Nach der Weihnachtspause steht für den KSV Riol ein wichtiges Auswärtsspiel an. Beim Überraschungs-Aufsteiger Rösrath streben die Rioler einen Punktgewinn an. Der muss es wohl auch sein, sollen die Chancen auf das Erreichen der Meisterrunde intakt bleiben. Rösrath befindet sich als Tabellenvorletzter in Abstiegsgefahr und hat auch zuhause schon neun Punkte abgegeben – da muss Riol darauf aus sein, etwas mitzunehmen.

„Wir möchten die Punktverluste, die wir auf heimischer Anlage kassiert haben wieder ausgleichen, daher ist die Vorgabe zumindest den Zusatzpunkt in Rösrath zu gewinnen – vielleicht ist sogar noch mehr drin“, hofft Pressesprecher Fredy Langer. Bei Riol fehlt Ex-Weltmeister Steve Blasen, dafür ist Kai Knobel wieder mit von der Partie.

KSV Riol: Thomas Steines, Bernardo Immendorff, Martin Hoffmann, Horst Mikisch, Kai Knobel, Moritz Valentin

2. Bundesliga: KSC Hüttersdorf – SK Eifelland Gilzem (Samstag, 16 Uhr)

Im Topspiel der 2. Bundesliga Süd tritt der Tabellendritte SK Eifelland Gilzem beim Spitzenreiter KSC Hüttersdorf an. Obwohl die Eifeler eine glänzende Saison spielen und das beste Auswärtsteam der Liga stellen, käme schon der Gewinn des Zusatzpunkts einer kleinen Sensation gleich. Schließlich ist der Tabellenführer als einziges Team der Liga zuhause noch ohne jeglichen Punktverlust. Gilzem hat im Saarland nichts zu verlieren – es gilt die minimale Außenseiterchance wahrzunehmen.

KSV Riol II – KF Oberthal II (Samstag, 16 Uhr, Kegelsporthalle Riol)
Trotz der guten Resultate der letzten Wochen hat der KSV den Kopf noch längst nicht aus der Schlinge gezogen. Gerade mal ein Punkt trennt die Moselaner vom Lokalrivalen Trier und M 85 Mittelhessen. Und jetzt kommt mit der „Reserve“ des deutschen Rekordmeisters der Tabellenzweite, der immer in der Lage ist, noch einen Topspieler aus dem Hut zu zaubern, da der gemeinsame Kader der Oberthaler scheinbar unerschöpflich ist.

„Wir dürfen uns in unserer Lage eigentlich keine weiteren Punktverluste auf eigenen Bahnen erlauben“, sagt Pressesprecher Fredy Langer, der aber auch weiß: „Auf unseren ergiebigen Heimbahnen ist ein Punktverlust schnell passiert.“ Er sieht nur dann eine Chance auf einen Heimsieg, „wenn es uns gelingt, an die Leistungen vom Jahresende anzuknüpfen.“ In den letzten Spielen hatte Kai Knobel die Zweitliga-Mannschaft verstärkt, am Wochenende ist Steve Blasen an der Reihe.

KSV Riol II: Steve Blasen, Christian Bohn, Marjan Leis, Wolfgang Mentgen, Christian Schneider, Marc Authelet.

M 85 Mittelhessen – SKV Trier (Samstag, 14 Uhr)

Ein richtungweisendes Spiel, da es sich um ein direktes Duell mit einem ebenfalls abstiegsgefährdeten Team handelt. Beide Kontrahenten sind punktgleich, lediglich die höhere Anzahl an Wertungspunkten lässt den SKV als Drittletzten noch über den Mittelhessen stehen. Triers Pressesprecher Hans-Jürgen Frank erwartet ein ganz schwieriges Spiel „auf einer Anlage, die uns eher nicht entgegenkommt.“ Meteor ist sehr heimstark, hat erst „überschaubare drei Zusatzpunkte abgegeben.“ Ein Trierer Punktgewinn wäre gegen den direkten Konkurrenten allerdings immens wichtig, um die Ausgangsposition für die noch anstehenden Spiele und die danach vermutlich anstehende Abstiegsrunde verbessern. Frank: „Wichtig kann in der Endabrechnung auch jeder Einzelwertungspunkt sein, so dass wir um jedes Holz kämpfen werden.“

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