Region: NGG fordert mehr Lohn für Beschäftigte in der Milchindustrie

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Foto: dpa/Symbolbild

STUTTGART/THALFANG. Plus 5,5 Prozent mehr Lohn und Gehalt fordert die Tarifkommission der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) in der aktuellen Tarifrunde für die rund 2.000 Beschäftigten in den Milchbetrieben.Dies hat die NGG-Tarifkommission bei ihrer Sitzung am 6. Mai 2026 in Niedernhausen beschlossen.

„Angesichts der aktuell steigenden Inflationsrate durch die stark gestiegenen Energiepreise und der dauerhaften Belastungen durch einen ständig steigenden Leistungsdruck auf die Beschäftigten müssen die Löhne deutlich steigen!“, betont Hakan Ulucay, Landesbezirksvorsitzender und Verhandlungsführer in der diesjährigen Milchtarifrunde.

Die Forderung lautet im Einzelnen:

  • Die Löhne und Gehälter sollen um 5,5 Prozent steigen.
  • Die Ausbildungsvergütungen sollen ebenfalls um 5,5 Prozent erhöht werden.
  • Die Freistellungsregelung für Auszubildende vor den Abschlussprüfungen soll beibehalten werden.
  • Die neuen Tarifverträge sollen als Anschlusstarifverträge mit einer Laufzeit von 12 Monaten in Kraft treten.

„Die Kolleginnen und Kollegen in den Milchbetrieben geben Tag für Tag alles“, so Ulucay. „Sie machen einen hervorragenden Job, daher erwarten wir eine Anerkennung und Wertschätzung der guten Arbeit durch eine deutliche Tarifsteigerung.“

Die Tarifverträge werden fristgerecht zum 30. Juni 2026 gekündigt.

Betroffen sind insbesondere die Hochwald Foods-Werke in Thalfang, Kaiserslautern, Hünfeld und Hungen sowie Immergut in Schlüchtern. (Quelle: Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) Landesbezirk Südwest)

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