HOHENSONNE/B51 – Am heutigen Donnerstagnachmittag kam es zu einem schwerwiegenden Zwischenfall im Straßenverkehr zwischen Trier und Bitburg.
Ein aufmerksamer Zeuge meldete der Polizei gegen 15:26 Uhr einen silbergrauen VW-Crafter, der durch extreme Schlangenlinien und riskante Überholmanöver auffiel. Der Fahrer gefährdete dabei mehrfach den Gegenverkehr und schnitt überholte Lkw beim Wiedereinscheren. Dank der fortlaufenden Standortmeldungen des Zeugen konnte die Polizei die Verfolgung des Fahrzeugs im Bereich Helenenberg aufnehmen.
Verfolgungsjagd über Kreisstraßen und Feldwege
Trotz deutlicher Anhaltesignale der Polizei setzte der 44-jährige Fahrer seine Flucht fort. Die Route führte die Beamten durch die Ortschaften Meckel, Gilzem und Welschbillig. Während der Flucht kam es zu mehreren gefährlichen Situationen; in Gilzem touchierte das Fluchtfahrzeug sogar einen entgegenkommenden Linienbus. Die eingesetzten Streifenwagenbesatzungen mussten höchste Vorsicht walten lassen, um Unfälle mit unbeteiligten Dritten zu vermeiden.
Festnahme durch gezieltes Abdrängen an einer Straßensperre
Die Flucht endete schließlich an einer Straßensperre auf der K 1 bei Windmühle. Als der Verdächtige versuchte, die Sperre über ein Privatgrundstück zu umfahren, wurde er durch ein gezieltes Abdrängmanöver eines Streifenwagens gestoppt. Bei der anschließenden Festnahme stellten die Beamten deutlichen Alkoholgeruch fest. Dem Mann wurde eine Blutprobe entnommen. Die Polizeiinspektion Bitburg bittet nun alle Verkehrsteilnehmer, die durch den Transporter mit Trierer Kennzeichen gefährdet wurden, sich dringend unter 06561/9685-10 zu melden.















