SEV, Nachtsperrungen, Schülerbusse: So geht es auf der Eifelstrecke weiter

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Bahnsteige und Gleise am Trierer Hauptbahnhof als Symbolbild für Bauarbeiten, Sperrungen und Zugausfälle auf der Moselstrecke zwischen Wittlich und Trier.
Der Trierer Hauptbahnhof ist ein zentraler Knotenpunkt.. Wegen geplanter Bauarbeiten müssen sich Fahrgäste in den kommenden Monaten auf Sperrungen, Ausfälle und Umleitungen einstellen. (Foto: lokalo.de)

TRIER/EIFEL. Nach den angekündigten Einschränkungen auf der Moselstrecke müssen sich Bahnreisende in der Region auch auf der Eifelstrecke weiter auf Bauarbeiten und Einschränkungen einstellen. Grund sind die laufenden Elektrifizierungsarbeiten. Betroffen ist der Abschnitt zwischen Nettersheim und Trier-Ehrang, wo es noch bis zum 12. Dezember 2026 zu nächtlichen Sperrungen auf mehreren Streckenabschnitten kommt. Ab 22 Uhr verkehrt dort ein nächtlicher Schienenersatzverkehr mit Bussen.

Nächtliche Sperrungen auf der Eifelstrecke bis Dezember

Wie bereits angekündigt, sorgen die Arbeiten zur Elektrifizierung der Eifelstrecke auch in den kommenden Monaten für Einschränkungen im Bahnverkehr.

Im Abschnitt zwischen Nettersheim und Trier-Ehrang kommt es noch bis zum 12. Dezember zu nächtlichen Sperrungen auf mehreren Abschnitten. In diesen Zeiten wird ab 22 Uhr ein nächtlicher SEV eingerichtet.

Für Fahrgäste bedeutet das längere Reisezeiten, geänderte Verbindungen und zusätzliche Umstiege in den Abend- und Nachtstunden.

Totalsperrung zwischen Jünkerath und Kall noch bis 30. März

Zusätzlich gilt auf einem Teil der Eifelstrecke noch bis zum 30. März eine Totalsperrung zwischen Jünkerath und Kall. Auch hier wird ein Schienenersatzverkehr mit Bussen angeboten.

Danach soll die Strecke grundsätzlich wieder durchgängig mit Zügen befahrbar sein – und zwar bis zum Fahrplanwechsel im Dezember 2026.

Ab 30. März wieder Zugverkehr – aber nur im Stundentakt

Ab dem 30. März läuft der Zugbetrieb auf der Eifelstrecke wieder an. Vorgesehen ist dann auf der RB 22 ein Stundentakt.

An Samstagen kommen zudem zwei Zugpaare der RB 24 zwischen Gerolstein und Kall hinzu.

Damit kehrt zwar ein Stück Normalität auf die Strecke zurück, von einem vollständigen Regelbetrieb kann aber noch keine Rede sein.

Schülerverkehr 2026 weiter nicht vollständig hergestellt

Besonders wichtig für viele Familien und Pendler: Alle zusätzlichen Züge in den Zeitlagen, die vor der Flutkatastrophe 2021 für den Schülerverkehr relevant waren, werden auch 2026 noch nicht wiederhergestellt.

Stattdessen gibt es im gesamten Jahr 2026 ergänzende Schüler-SEV-Busse zwischen Jünkerath und Bitburg-Erdorf. Diese sind für die Schulen in Gerolstein, Jünkerath, Bitburg und Hillesheim vorgesehen.

Gerade im Schülerverkehr bleibt die Eifelstrecke damit auch 2026 weiter ein sensibles Thema.

Elektrifizierung bringt Fortschritt – aber weiter Geduld nötig

Die Arbeiten auf der Eifelstrecke stehen im Zusammenhang mit der Elektrifizierung der Strecke. Für die Region ist das langfristig ein wichtiges Infrastrukturprojekt. Kurzfristig bedeutet es für viele Fahrgäste aber weiterhin Geduld, Umstellungen und zusätzliche Belastungen.

Vor allem Pendler, Schüler und Reisende aus der Eifel müssen ihre Fahrten weiter genau planen.

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