TRIER: Vorläufiges Endergebnis – SO HAT TRIER GEWÄHLT

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Mit Schwung: Um 18 Uhr startete die Auszählung der Briefwahlstimmen in der SWT Arena. Foto: Stadt Trier

TRIER – Um 21.06 Uhr stand es fest: Bei der Landtagswahl hat Sven Teuber das Direktmandat im Wahlkreis 25 (Trier) für die SPD verteidigt.

Auf Teuber entfielen nach dem vorläufigen amtlichen Endergebnis 12.899 Stimmen, das entspricht einem Anteil von 31,8 Prozent. Seine Hauptkonkurrentin Franziska Lang (CDU) erreichte 11.139 Stimmen und 27,4 Prozent.

Die Wahlbeteiligung lag in der Stadt Trier bei 65,3 Prozent und damit deutlich höher als 2021 (61,3).

Oberbürgermeister Wolfram Leibe, der im Verlauf des Tages mehrere Wahllokale in der Stadt besuchte und die Auszählung in der SWT-Arena verfolgte, sagte: „Über 900 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer haben in den 59 Wahllokalen und den 59 Briefwahlbezirken in Trier heute bei der Wahl und der Auszählung für einen reibungslosen Ablauf gesorgt. Mein großer Respekt und Dank für alle, die sich im Ehrenamt so für unsere Demokratie engagieren.“

Landtagswahl RLP 2026: Wahlkreisstimmen in Trier

Die weiteren Wahlkreisstimmen verteilten sich wie folgt: Natalie Cramme-Hill (Bündnis 90/Die Grünen) erreichte 5281 Stimmen (13,0 Prozent), Patrick Servet (AfD) 4477 (11,0) und Lin Lindner (Die Linke) 3670 (9,0). Auf Daniel Klingelmeier (Freie Wähler) entfielen 1265 Stimmen (3,1), auf Thomas Sonnenschein (BSW) 765 (1,9), auf Lajos Julian Berty (FDP) 541 (1,3), auf Andreas Matt (ÖDP) 447 (1,1) und Karim Hossein (Team Todenhöfer) kam auf 111 Stimmen (0,3 Prozent).

Von den 1400 Wählerinnen und Wählern, die Wahlbriefe ohne Unterschrift bekommen hatten, betrafen rund 1300 den Wahlkreis 25 (Trier). Davon haben nach einer ersten Sichtung über zwei Drittel erneut ihre Stimme abgegeben. Die Stadt ging deshalb am Sonntagabend – noch ohne Rückkopplung mit dem Landeswahlleiter – davon aus, dass die aufgrund des Fehlers möglicherweise nicht erneut abgegebenen Stimmzettel nicht mandatsrelevant sein werden.

Im Wahlkreis 24 (Trier/Schweich), zu dem die Trierer Stadtteile Ehrang/Quint, Pfalzel, Ruwer/Eitelsbach und Biewer gehören, siegte Lars Rieger (CDU) mit 17.657 Stimmen und 38,8 Prozent vor Dörte Ludwig (SPD), auf die 11.173 Stimmen entfielen (24,6 Prozent). Platz drei erreichte Karl-Gustav Kwasny (AfD/6664 Stimmen/14,7 Prozent) vor Christian Zöpfchen (Freie Wähler/3680/8,1), Linda Breitlauch (Grüne/3508/7,7), Jerome Philipp Frantz (Die Linke/1735/3,8) sowie Bernhard Busch (FDP/1045/2,3)

Bei den Landesstimmen in der Stadt Trier lag die CDU mit 27,8 Prozent knapp vor der SPD, die 26,9 Prozent erreichte – ein Vorsprung von 450 Stimmen. Auf Platz drei folgen die Grünen mit 12,71 Prozent vor der AfD (12,67), der Linken (9,6), den Freien Wählern (2,8), dem BSW (2,1), der FDP (1,7), Volt (1,6), der Tierschutzpartei (1,5), der ÖDP (0,6) und der PdH (0,1 Prozent).

1 Kommentar

  1. Leider befürchte ich, dass nun der Wahlverlierer SPD die CDU – wie im Bund, so auch auf Landesebene – am Ring durch die Manege zieht. Meine Gratulation gilt der AfD für das hervorragende Ergebnis. Bei der nächsten Wahl seid ihr die stärkste Kraft im Land.

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