Trier: Neue Mensa für Matthias-Grundschule — Schnelle Fertigstellung dank Holzmodulbauweise

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Nico Hoffmann, einer der Geschäftsführer der Firma Holzbau Henz (4. v. r.), stellt Baudezernent Thilo Becker (5. v. l.), Vertreterinnen und Vertretern des Hochbau- und des Schulverwaltungsamts sowie Schulrektorin Marie Lutz-Rendenbach und ihrer Stellvertreterin Julia Leist (v. r.) eines der Module für die künftige Mensa der Matthias-Grundschule vor. Foto: Hochbauamt Trier

TRIER. Für die Grundschule St. Matthias im Trierer Süden entsteht derzeit eine neue Mensa – und zwar mit einem besonders innovativen Bauverfahren: Der Neubau wird in moderner Holz-Modulbauweise realisiert. Dabei werden die einzelnen Raummodule weitgehend im Werk vorgefertigt und anschließend am Schulstandort in kurzer Zeit zusammengesetzt.

Einen Eindruck von diesem Verfahren verschaffte sich kürzlich Baudezernent Thilo Becker gemeinsam mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des städtischen Hochbau- und Schulamtes sowie Vertreterinnen der Schule bei einem Besuch der Produktionshalle der Holzbau Henz GmbH in Bitburg. Dort entstehen derzeit die Module, aus denen die neue Mensa der Grundschule St. Matthias zusammengesetzt wird. Der Besuch fand kurz nach der Übergabe des Förderbescheids durch Bildungsminister Sven Teuber statt. Das Ministerium für Bildung Rheinland-Pfalz unterstützt das Projekt mit rund 650.000 Euro des Bundes aus dem Investitionsprogramm zum Ausbau ganztägiger Bildungs- und Betreuungsangebote für Kinder im Grundschulalter.

Die Holzmodulbauweise zeigt, wie innovatives Bauen kommunale Projekte deutlich beschleunigen kann“, betonte Baudezernent Becker bei dem Ortstermin. Der hohe Vorfertigungsgrad ermögliche es, einen Großteil der Arbeiten bereits unter kontrollierten Bedingungen im Werk auszuführen. Dadurch verkürzen sich Bauzeit und Eingriffe in den Schulbetrieb vor Ort erheblich. Das städtische Baudezernat und das Hochbauamt haben das Projekt von Beginn an gezielt auf diese effiziente Bauweise ausgerichtet, um die dringend benötigte Infrastruktur möglichst schnell bereitstellen zu können. Auch aus Sicht der Matthias-Grundschule ist die Entwicklung ein wichtiger Schritt. Schulleiterin Marie Lutz-Rendenbach zeigte sich bei dem Termin sehr zufrieden mit dem Fortschritt des Projekts und freut sich darauf, den Schülerinnen und Schülern bald eine moderne Mensa anbieten zu können. Schuldezernentin Britta Weizenegger ist überzeugt, dass die neue Einrichtung den Schulalltag deutlich erleichtern wird und bessere Möglichkeiten für Ganztagsangebote geschaffen werden. „Wir danken der Schulgemeinschaft für die Geduld und Unterstützung in der fast zweijährigen Übergangszeit, währenddessen die Mittagsverpflegung in den Klassenräumen stattfinden musste.

Insgesamt entstehen sieben Holzmodule mit einer Größe von jeweils rund drei mal neun Metern. Sie werden im Werk bereits weitgehend komplett ausgestattet: Neben der Holzfassade sind Fenster, einige technische Installationen sowie Fliesen- und Wandbeläge in den Küchen- und Sanitärbereichen bereits integriert. Wenn der Zeitplan eingehalten wird, werden die fertigen Module Ende März nach Trier transportiert und auf dem Schulgelände montiert. Die eigentliche Montage ist bewusst in den Osterferien vorgesehen, damit der Unterrichtsbetrieb möglichst ungestört weiterlaufen kann. Durch die hohe Vorfertigung kann die Mensa innerhalb kurzer Zeit vor Ort zusammengesetzt werden. (Quelle: Stadt Trier)

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