KAISERSLAUTERN – Vom 11. bis 15. Januar führten die Zentralen Verkehrsdienste des Polizeipräsidiums Westpfalz eine großangelegte Kontrollaktion durch. Unter dem Namen „Operation Nachtfalter“ lag der Schwerpunkt auf der Überwachung des Tempolimits während der Abend- und Nachtstunden.
Die mobilen Kontrollteams waren hierfür auf den Autobahnen und Bundesstraßen im gesamten Dienstgebiet der Polizei Westpfalz präsent. Ziel der Maßnahme war die nachhaltige Erhöhung der Verkehrssicherheit in der Region.
Hohe Beanstandungsquote bei Fernverkehrskontrollen
Die statistische Auswertung der fünf Kontrolltage offenbart ein deutliches Bild. Von insgesamt 7.998 überprüften Kraftfahrzeugen mussten die Beamten 1.067 beanstanden. Dies entspricht einer Quote von mehr als 13 Prozent. Die Verstöße reichten von geringfügigen Überschreitungen bis hin zu massiven Geschwindigkeitsdelikten, welche unmittelbar sanktioniert wurden.
Extreme Geschwindigkeitsüberschreitung auf der A6
Ein besonders schwerwiegender Fall ereignete sich auf der Autobahn 6. Ein Fahrzeugführer passierte die Messstelle in Fahrtrichtung Mannheim mit 183 km/h. An dieser Stelle war die Höchstgeschwindigkeit auf 100 km/h begrenzt. Den Fahrer erwartet nun ein Bußgeldverfahren über mindestens 700 Euro sowie zwei Punkte im Verkehrszentralregister. Zudem sieht der Bußgeldkatalog für dieses Delikt ein dreimonatiges Fahrverbot vor.














