Feuer-Drama mit Dutzenden Toten: Spezialklinik in Ludwigshafen behandelt Brandverletzte aus Schweiz

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Tote bei Silvesterparty in Crans-Montana. (Quelle: Police Cantonale Valaisanne)

Mainz/Ludwigshafen. Nach der verheerenden Brandkatastrophe in dem Schweizer Wintersportort Crans-Montana an Silvester werden auch in Rheinland-Pfalz Verletzte medizinisch versorgt. Bis zu vier der rund 115 bei dem Unglück verletzten Menschen können in der BG Klinik Ludwigshafen behandelt werden, wie Klinik und Behörden mitteilten.

Nach Angaben der BG Klinik ist bereits ein Spezialbett für Schwerbrandverletzte belegt. Eine Patientin werde aktuell in Ludwigshafen-Oggersheim behandelt, ihr Zustand sei stabil. Ein weiterer Verletzter sollte im Laufe des Freitags in der Klinik eintreffen. Der genaue Zeitpunkt des Transports sei jedoch abhängig von den Wetterbedingungen, teilte das Innenministerium in Mainz mit. Angaben zu Alter und Nationalität der Betroffenen lagen zunächst nicht vor.

Die Koordination der Verlegung erfolgt über das Gemeinsame Melde- und Lagezentrum des Bundes. Wie eine Sprecherin des Innenministeriums erklärte, seien von dort aus zwei Verbrennungsbetten in Ludwigshafen angeboten worden. Darüber hinaus stehen laut Klinik noch zwei weitere Spezialbetten zur Verfügung, falls der Bedarf steigt.

Die BG Klinik Ludwigshafen verfügt über ein ausgewiesenes Schwerbrandverletztenzentrum. Die Behandlung von Verbrennungen und deren langfristigen Folgen zählt zu den zentralen Aufgaben des Hauses.

Bei dem Feuer in der Bar „Le Constellation“ im Nobel-Skiort Crans-Montana kamen nach offiziellen Angaben rund 40 Menschen ums Leben. Etwa 115 weitere wurden verletzt, viele von ihnen schwer. Medienberichten zufolge befinden sich rund 80 Verletzte in kritischem Zustand. Besonders erschütternd: Die meisten Schwerverletzten sollen zwischen 16 und 26 Jahre alt sein. Das Unglück hat weit über die Schweiz hinaus für große Betroffenheit gesorgt.

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