Verkehrszoff auf der A64 eskaliert: Lkw-Fahrer dreht durch und schiebt Pkw 1,5 Kilometer vor sich her!

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Foto: Stefan Puchner / dpa / Symbolbild

TRIER – Wie das Polizeipräsidium Trier mitteilt, befuhren am heutigen Mittwoch, 13. August, ein Sattelschlepper mit Auflieger und ein blauer Seat gegen 10.25 Uhr zunächst nebeneinander die A64 in Fahrtrichtung Luxemburg.

Aufgrund der im dortigen Bereich beginnenden Baustelle endete die rechte Fahrspur und der Lastkraftwagen musste einen Fahrstreifenwechsel vollziehen. Im Rahmen dessen kam es nach derzeitigem Stand der Ermittlungen zu einer Unstimmigkeit zwischen dem 55-jährigen PKW Fahrer und dem 35-jährigen LKW-Fahrer. Der Lkw ordnete sich im Anschluss hinter dem Pkw ein.

Unstimmigkeit führt zu Auffahrunfall und Schubvorgang

Nach dem Passieren der Baustelle ordnete sich der Lastkraftwagen wieder rechts ein und schloss in Höhe des Seat auf. Der Pkw überholte anschließend den Sattelschlepper und bremste ab. Es kam zum Zusammenstoß zwischen den beiden Fahrzeugen.

Durch den Aufprall drehte sich der Pkw mit der Fahrerseite zur Front des Lkw. Der Fahrzeugführer des Sattelschleppers schob den Pkw dann etwa 1500 Meter vor sich her und hielt erst im Bereich der Ausfahrt des Rastplatzes Wasserbillig in Luxemburg an.

Bei dem Zusammenstoß wurde niemand verletzt. Der Pkw war nicht mehr fahrbereit und musste abgeschleppt werden.

Die Führerscheine beider Fahrzeugführer wurden auf Anordnung der Staatsanwaltschaft beschlagnahmt. Gegen beide Fahrzeugführer wird nun wegen verschiedener Verkehrsstraftaten ermittelt.

Im Bereich der Endposition der Fahrzeuge kam es zu leichten Verkehrsbeeinträchtigungen.

Im Einsatz waren die Polizei Luxemburg und die Polizeiautobahnstation Schweich. Zeugen, die das Geschehen beobachtet haben und sich noch nicht bei der Polizei gemeldet haben, werden gebeten, sich unter 06502-91650 mit der Polizeiautobahnstation Schweich in Verbindung zu setzen.

 

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