OBERDÜRENBACH. Nach dem mutmaßlichen sexuellen Missbrauch einer Siebenjährigen im Juni im Landkreis Ahrweiler hat die Polizei eine großangelegte Ermittlungsaktion gestartet – und stößt dabei auf breite Unterstützung der Bevölkerung. Zahlreiche Menschen meldeten sich freiwillig, gaben Hinweise und boten sogar Speichelproben an.
Freiwillige Speichelproben und neue Zeugenaussagen
Wie die Polizei mitteilte, seien viele Menschen aktiv auf die Ermittler zugegangen, um ihre DNA abzugeben oder Beobachtungen zu schildern. „Die neuen Zeugenaussagen und Speichelproben werden nun ausgewertet“, sagte ein Polizeisprecher. Zahlen zu den eingegangenen Proben nannte die Behörde aus ermittlungstaktischen Gründen nicht.
Hintergrund: Siebenjährige auf Reitplatz gelockt
Der Fall hatte im Juni für große Bestürzung gesorgt: Ein unbekannter Mann soll ein siebenjähriges Mädchen in Oberdürenbach angesprochen und zu einem nahegelegenen Reitplatz gelockt haben. Dort soll es zu sexuellem Missbrauch gekommen sein. Das Kind blieb körperlich unverletzt, der Schock sitzt jedoch tief.
Täter weiter flüchtig – DNA-Abgleich soll Klarheit bringen
Bisher konnte kein Tatverdächtiger identifiziert werden. Die Auswertung der gesammelten DNA-Proben und der neuen Hinweise könnte nun entscheidende Spuren liefern. Die Polizei hofft, so den Täter schnell zu fassen und weitere Taten zu verhindern.
Hinweise zum Fall nimmt die Polizei weiterhin entgegen. Die Ermittler appellieren an alle, die sich noch nicht gemeldet haben, verdächtige Beobachtungen zu schildern – auch anonym.

















