Luxemburg: 222 Stundenkilometer bei erlaubten 130 – Polizei kassiert Führerschein von Raser ein

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Foto: dpa/Symbolbild

MERSCH/LUXEMBURG – Wie die Police Grand-Ducale mitteilt, führte sie am gestrigen Mittwoch zwischen 18.00 und 22.00 Uhr eine Geschwindigkeitskontrolle auf der Autobahn A7 in Richtung Colmar-Berg in Höhe von Mersch durch.

Dabei wurde ein Fahrer erfasst, der die erlaubte Höchstgeschwindigkeit von 130 km/h um 92 km/h überschritt und mit 222 km/h unterwegs war. Die Beamten zogen den Führerschein des Fahrers an Ort und Stelle ein und erteilten ein provisorisches Fahrverbot. Ein Protokoll wurde erstellt.

Zahlreiche weitere Verstöße festgestellt

Neben dem Hauptverstoß stellten die Polizisten eine Reihe weiterer Verkehrsdelikte fest. Insgesamt erhielten 34 Verkehrsteilnehmer eine gebührenpflichtige Verwarnung in Höhe von 145 Euro und einen Verlust von 2 Punkten für Geschwindigkeitsübertretungen. Weitere 10 Fahrer wurden mit einer Gebühr von 49 Euro verwarnt. Besondere Aufmerksamkeit erregte ein Fahrer, bei dem festgestellt wurde, dass er nicht im Besitz eines gültigen Führerscheins war. Auch hier wurde ein Protokoll erstellt. Zudem wurden zwei Fahrer mit einer Gebühr von 250 Euro und 4 Punkten verwarnt, da sie während der Fahrt ein Mobiltelefon nutzten.

Parallel-Messung erfasst 55 Schnellfahrer

Zeitgleich zur Kontrolle richtete die Polizei auf der A7 in Richtung Mersch ein mobiles Radargerät ein. Die Bilanz dieser zusätzlichen Messung: Insgesamt wurden 55 Verkehrsteilnehmer geblitzt, die die Geschwindigkeitsbegrenzung überschritten. Der höchste Wert wurde mit 188 km/h anstelle der erlaubten 130 km/h gemessen.

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