Brüllende Sahara-Hitze: Deutschland steuert auf 40 Grad zu

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Zwei Joggerinnen bei Sonnenaufgang während einer Hitzewelle in Deutschland – Sport in den frühen Morgenstunden als Schutz vor Extremtemperaturen. (Foto: dpa)
Frühsport bei Sonnenaufgang – bei großer Hitze empfiehlt sich körperliche Aktivität in die kühleren Tageszeiten zu verlegen. (Foto: dpa)

BERLIN. Der Sommer zeigt sich in den kommenden tagen von seiner extremsten Seite: Nach einem wechselhaften Juni steuert Deutschland auf eine massive Hitzewelle zu. Die ersten Temperaturspitzen bis zu 40 Grad Celsius werden Mitte nächster Woche erwartet – verursacht durch trockene und heiße Sahara-Luft, die über Spanien und Frankreich einströmt.


Hitzewarnung ab Montag – Temperaturen bis zu 39 Grad

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) prognostiziert bereits ab Montag Temperaturen zwischen 30 und 36 Grad – mit regionalen Spitzenwerten am Dienstag und Mittwoch. Laut den Modellen GFS und ICON sind Höchstwerte bis zu 40 Grad möglich – vor allem im Westen und Süden.

Klimatologe Dr. Karsten Brandt von Donnerwetter.de warnte in einem Gespräch mit BILD:

„Die große Hitze kommt. Ich habe bereits die Feuerwehr vorgewarnt. Wir rechnen mit bis zu 40 Grad Mitte nächster Woche.“

Auch Wetterexperte Dominik Jung von wetter.net erklärte:

„Zwischen Dienstag und Mittwoch sind bis zu 39 oder sogar 40 Grad möglich – besonders in NRW, Hessen und Baden-Württemberg.“

So entwickelt sich das Wetter bis zur Hitzespitze

Freitag, 28. Juni 2025:

  • Anfangs unbeständig, vereinzelt Regen

  • Später freundlicher, 19 bis 27 Grad

Samstag, 29. Juni 2025:

  • Sonne satt im Süden, bis zu 34 Grad

  • Im Norden leicht bewölkt, max. 26 Grad

Sonntag, 30. Juni 2025:

  • Badewetter pur: bis zu 35 Grad im Südwesten, 29 Grad im Norden

  • Kaum Schwüle, kein Gewitterrisiko

Laut DWD bleibt das Sommerwetter mindestens bis Mitte nächster Woche stabil – erst danach wird eine wettertechnische Umstellung erwartet.

Über 40 Grad möglich – Wettermodelle uneins, aber alarmiert

Wettermodell GFS zeigt am Mittwoch bereits um 13 Uhr bis zu 40 Grad, was bedeutet: Spitzenwerte von über 41 Grad am späten Nachmittag sind nicht ausgeschlossen.

Modell ICON prognostiziert für Dienstag 36 bis 38 Grad, Mittwoch bis zu knapp 40 Grad. Ein klarer Hinweis auf eine extreme Hitzebelastung.

Was jetzt wichtig ist:

  • Viel trinken – mind. 2–3 Liter Wasser täglich

  • Wohnräume abdunkeln, Ventilatoren nutzen

  • Körperliche Anstrengung meiden (besonders mittags)

  • Kinder & ältere Menschen schützen

  • Tiere nicht im Auto lassen!

Fazit: Sommer-Hammer für Deutschland – Hitzehöhepunkt Mitte nächster Woche

Die erste echte Hitzewelle des Jahres 2025 steht vor der Tür – mit teils rekordverdächtigen Temperaturen von über 40 Grad. Der Wetterverlauf zeigt: Freitag und Wochenende laden noch zum Baden ein, ab Montag wird es brutal heiß.

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10 Kommentare

  1. Na, dann warten wir doch mal ab, ob tatsächlich und offiziell die 40°C gemessen werden, so wie 1983 die 40,2 °C in Bayern.

    • ….. oder wie im Sommer 2003 die 40.3^C in Perl-Nennig.

      @Sonnenanbeter.

      Ihr überheblicher „Unterton“ disqualifiziert Sie vielfach. Oberlehrer. Brauch ich nicht.

      Was wir ALLE brauchen ist ein Mehr an gesundem Menschenverstand. Zeitig.

      Andernfalls sehe ich blau.

    • Traue in heutigen Zeiten keinem Experten. Politikern und Journalisten schon gar nicht. Und niemandem der politisch links der Mitte denkt.

    • Unsinn, ich habe diesen Sommer am eigenen Leibe erlebt, war für drei Wochen Austauschschülerin in Gloucester, danach für zwei Wochen an der belgischen Küste, in St.Idesbald. Es war bis zum Herbst glühend heiß. Alles war verdörrt, tote Fische trieben im absoluten Niedrigwasser der Mosel, der Fluss wurde durch ein Feuerwehrschiff belüftet. Wir standen im Südbad im runden Becken, Schwimmen war nicht möglich. Wir fuhren nach Feyen zum Bor, füllten Wasser in Kanister, das wir zum Kochen benutzten. Wir wurden aufgefordert, wenig Wasser zu nutzen. Der Text von Rudi trifft es zu 100%. Es war der heißeste Sommer ,den ich je erlebt habe. Es gab aber damals kein Katastrophenszenario, wir brauchten auch keine Überlebenstipps, wie heute üblich, wir haben das ganz alleine geschafft.

  2. Dann seien Sie doch so nett und lassen uns an dem Wissen und den Fakten teilhaben, welche Sie für vertrauenswürdig halten.

    Sie scheinen selber Wissenschaftler zu sein, oder worauf beruhen ihre Erkenntnisse?
    Oder etwa eher von den „Experten“ rechts der
    Mitte?

    • Aber selbstverständlich auch von Experten rechts der Mitte, was denn sonst, so wie einst die klugen Staatsleute und Gelehrte Konrad Adenauer, Ludwig Erhard, Kurt Georg Kiesinger, Helmut Kohl, Heinrich Lübke, Carl Carstens, Richard von Weizsäcker, Roman Herzog, Horst Köhler, Hans-Dietrich Genscher, Walter Scheel, Otto Graf Lambsdorff, Wolfgang Kubicki, FJ Strauß, Helmut Schmidt, Wolfgang Clement, Gerhard Schröder, Kurt Schumacher, Alfred Dregger, Wolfgang Schäuble, Hans-Werner Sinn, Paul Kirchhof, der junge Friedrich Merz, Arnulf Baring,
      und viele viele mehr. 😉

    • Dass Sie aber auch einfach nicht verstehen, dass „Grün“ nicht einfach vorbei sein kann. Wissenschaft ist egal, woran Sie glauben. Aber wenn man so in jeglicher Hinsicht so ignorant ist, zu glauben, dass wir nicht auf die Natur angewiesen sind, mit dem kann man auch kein Mitleid haben, wenn die Erkenntnis irgendwann mit dem Hammer kommt.

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