Wittlich: Polizei kontrollierte 43 Fahrzeuge auf Anreiseweg zur KiTa – mehrere Verstöße

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Foto: Peter Kneffel / dpa / Symbolbild

WITTLICH. Eine gezielte Polizeikontrolle zum Schutz der Kleinsten brachte am Donnerstagmorgen mehrere Verstöße ans Licht. In der Zeit von 07:30 bis 09:15 Uhr überprüften Polizeikräfte der Polizei Wittlich den Anreiseverkehr zur Kindertagesstätte St. Peter – mit besonderem Augenmerk auf die Sicherung der mitfahrenden Kinder.

Von insgesamt 42 kontrollierten Fahrzeugen fiel in fünf Fällen eine unsachgemäße oder fehlende Sicherung der Kinder auf, dabei wurde ein Kind gänzlich ohne Sicherung transportiert. In allen festgestellten Fällen leiteten die Beamtinnen und Beamten Ordnungswidrigkeitenverfahren ein und führten verkehrserzieherische Gespräche mit den betroffenen Fahrzeugführern. Die Reaktionen waren durchweg einsichtig – alle gelobten Besserung zum Wohle der Kinder.

Die Aktion fand große Zustimmung bei den Erzieherinnen, Eltern und sogar den Kindern der KiTa. Sie unterstreicht die Notwendigkeit einer konsequenten Einhaltung der Sicherungspflichten im Straßenverkehr. Die Polizei appelliert weiterhin an alle Eltern und Betreuenden, die Sicherheitsvorkehrungen ernst zu nehmen, um das Unfallrisiko für Kinder zu minimieren.

(Quelle: Polizei)

6 Kommentare

  1. Noch schlimmer ist, wenn ein Elternteil mit Kind auf einem E-Roller von der Kita wegfährt, ohne jeglichen Schutz. Man sieht öfters zwei Personen auf einem E-Roller, oder wenn diese noch den Bürgersteig nutzen anstatt die Straßen, wo sie auch hin gehören.

  2. Nur kurz eine Frage : wenn die teils „historischen“ Busse unsere Kinder in Schule und Kita bringen, besteht da eigentlich keine Gefahr das diese im Fall einer Vollbremsung oder einem Unfall durch oder aus dem Fahrzeug geschleudert werden ? Die haben nämlich weder Kindersitze noch Anschnallgurte .
    Vielleicht könnte die Polizei die auch mal kontrollieren .

    • @Gerlinde, fast jeder Reisebus hat pro Platz einen Gurt,warum gibt’s diese nicht im Linienverkehr, worunter auch Schulbusse etc.gehören? Dann würde wahrscheinlich manches erspart.

  3. Gerlinde, vollkommen richtig und berechtigt Ihre Frage. Natürlich „fliegen“ bei einer richtigen Vollbremsung eines Busses die Leute durch den Bus. Deswegen ist es umso wichtiger das ein besonnener, erfahrener vorausschauender Fahrer am Steuer sitzt und niemand im Bus steht ….. denn dann könnte es auch im Falle eines Falles mal nach vorne durch gehen….

    PS: mir hat mal jemand gesagt mit einem voll besetzten Bus ist es mitunter besser einen Unfall kontrolliert zuzulassen, wie eine wirkliche Vollbremsung hinzulegen.

    • Die Antwort darauf hat mir mal die Betreiberin eines Busunternehmens gegeben und liegt einfach darin dass die Schulbuslinien in gewissen Abständen neu ausgeschrieben werden. Den Zuschlag erhält natürlich das Unternehmen welches am billigsten ist. Da billig bekanntlich meistens nicht gut ist , werden dafür entsprechende Busse eingesetzt!
      Fazit : hier interessiert niemand die Sicherheit der Kinder , Hauptsache es kostet wenig. Wenn die Eltern aber einen Kindersitz im Auto haben der nicht der aktuellen Norm entspricht, gibts eine Standpauke und einen Strafzettel.
      Einfach lächerlich was hier abgeht!

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