Autobahnunfall vorsätzlich verursacht: Gericht verurteilt Angeklagten

Versuchter Mord lautete die Anklage gegen einen Mann aus Ludwigshafen zu Prozessbeginn. Das erhärtete sich in der Verhandlung nicht.

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Foto: David Young/dpa/Symbolbild

FRANKENTHAL. Wegen der vorsätzlichen Gefährdung des Straßenverkehrs, des unerlaubten Entfernens vom Unfallort sowie der Körperverletzung in drei Fällen ist ein Angeklagter vom Landgericht Frankenthal zu drei Jahren und vier Monaten Gefängnis verurteilt worden.

Dem 24 Jahre alten Mann aus Ludwigshafen sei zudem die Fahrerlaubnis entzogen worden, teilte eine Justizsprecherin am Dienstag mit. Ursprünglich lautete der Vorwurf auf versuchten Mord. Dies ließ sich im Prozessverlauf nicht erhärten. Das Urteil ist noch nicht rechtskräftig.

Der mehrfach vorbestrafte Angeklagte soll im Mai 2023 im Streit mit seiner damaligen Lebensgefährtin mit hoher Geschwindigkeit auf der A65 bei Mutterstadt (Rhein-Pfalz-Kreis) einen Unfall verursacht haben. Dazu soll der Mann das Fahrzeug absichtlich beschleunigt haben und auf den vorausfahrenden Wagen aufgefahren sein.

Die Staatsanwaltschaft hatte für den Angeklagten vier Jahre und vier Monate Gefängnis gefordert. Die Verteidigung plädierte auf eine Bewährungsstrafe von zwei Jahren.

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