Drogen-Razzien im Saarland: 45 Kilo Cannabis und 25 Liter Amphetaminöl gefunden

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Foto: Landespolizeipräsidium Saarland

SAARBRÜCKEN. Am Montag, 29.4.2024, nahmen Spezialeinsatzkräfte zusammen mit der gemeinsamen Ermittlungsgruppe Rauschgift (GER) des Landespolizeipräsidiums Saarland und des Zollfahndungsamts Frankfurt (ZFA) am Main mehrere Tatverdächtige im Raum Saarbrücken fest. Im Rahmen von Durchsuchungen fanden Ermittlerinnen und Ermittler umfangreiche Beweismittel. Drei Männer sitzen nun in der JVA Saarbrücken ein.

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Die aufwändig geführte Ermittlungsarbeit der GER gegen mehrere Tatverdächtige im Alter zwischen 19 und 69 Jahren aus dem Bereich Saarbrücken lief bereits seit 2023. In dem Verfahren der Staatsanwaltschaft Saarbrücken erhärtete sich der Verdacht, dass in größeren Mengen Amphetamin hergestellt und verkauft wurde. Darüber hinaus betrieb die Gruppierung einen regen Handel mit Marihuana und Haschisch.

Foto: Landespolizeipräsidium Saarland

Im Rahmen der Einsatzmaßnahmen durchsuchten Kräfte des ZFA Frankfurt am Main sowie des Landespolizeipräsidiums mit Unterstützung von Spezialkräften 15 Wohn- und Gewerbeobjekte und nahmen acht Tatverdächtige vorläufig fest. In einer als „Drogenbunker“ genutzten Räumlichkeit fanden Polizei und Zoll 45kg Cannabis sowie etwa 25 Liter Amphetaminöl plus weitere Chemikalien zur Herstellung von Amphetamin samt mehreren Waffen auf.

Auch in den weiteren Durchsuchungsobjekten stellten die Einsatzkräfte umfangreiche Beweismittel, darunter Mobiltelefone und Aufzeichnungen, sicher. Gegen fünf der festgenommenen Männer erließ das Amtsgericht Saarbrücken Haftbefehl, zwei davon wurden unter Auflagen außer Vollzug gesetzt. Weitere vorläufig festgenommene Personen kamen nach einer erkennungsdienstlichen Behandlung wieder auf freien Fuß. Die Ermittlungen dauern an. (Quelle: Landespolizeipräsidium Saarland)

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