Nach Spekulationen im Netz: Bei Hermeskeil gefundener Tierkadaver war laut Polizei kein Hund

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Daniel Vogl/dpa/Symbolbild

HERMESKEIL. Am Samstag, den 27. Januar 2023, erstattete eine Zeugin gegen 16 Uhr Anzeige bei der Polizeiinspektion Hermeskeil über den Fund eines Tierkadavers im Waldbereich der Gemarkung Königsfeld (Auf der Meierei/Erzberg).

Die Frau hatte den Kadaver, dem das Fell abgezogen worden war, unweit der K97 und nahe eines Waldweges während eines Spaziergangs entdeckt und vermutete die tierschutzwidrige Tötung eines Hundes oder eines Fuchses. Die bisherigen Ermittlungen der Polizei ergaben, dass es sich mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um den Kadaver eines Fuchses handelt. Das Tier, so der Stand der Untersuchungen, wurde vermutlich waidgerecht erlegt und sein Fell fachmännisch abgezogen.

Nicht üblich ist hingegen der Ort der Entsorgung. Aufgrund des Zustands des Kadavers ist davon auszugehen, dass dieser nicht sehr lange vor dem Fund dort abgelegt wurde. Hinweise auf einen Verantwortlichen gibt es bisher noch nicht.

In sozialen Netzwerken in der Region wurde spekuliert und behauptet, dass es sich bei dem Tier um einen jungen Hund gehandelt haben soll. Die können die Ermittler nach Hinzuziehung von Experten zwischenzeitlich ausschließen.

Die Polizei hat ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts eines Verstoßes gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet, die Ermittlungen dazu dauern zurzeit an. Zeugen, die diesbezüglich verdächtige Feststellungen gemacht haben, werden gebeten, sich bei der Polizeiinspektion Hermeskeil zu melden (Telefon: 06503/9151-10). (Quelle: Polizeidirektion Trier)

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