Weitere Knochen an Ahrmündung gefunden – Rechtsmedizin untersucht ersten Fund

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Polizeiabsperrung mit Flatterband
Ein Einsatzort der Polizei ist mit Flatterband abgesperrt. Foto: Sebastian Kahnert/dpa/Symbolbild

SINZIG. Die Polizei hat bei einer Suche im Zusammenhang mit Knochenfunden im Bereich der Ahrmündung in den Rhein bei Sinzig weitere Knochen entdeckt. Die am Montag gefunden Knochen wurden zur Analyse an die Rechtsmedizin Mainz übergeben, wie die Beamten am Dienstag mitteilten (lokalo.de berichtete).

Derzeit gehe man mit «an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit» davon aus, dass es sich bei den Funden vom Sonntag und Montag um Teile eines menschlichen Körpers handelt. Den Angaben zufolge ist mit einer endgültigen Bestätigung und möglichen Zuordnung zu einer bestimmten Person in den nächsten Tagen zu rechnen.

Die ersten Knochen waren am Sonntag von Teilnehmern einer Müllsammelaktion entdeckt worden. Der Fundort war während der Flutkatastrophe 2021 überschwemmt worden. Die Möglichkeit, dass die Knochen zu einem Opfer der Flutkatastrophe gehören könnten, schloss die Polizei zunächst nicht aus.

Bei der Flutkatastrophe 2021 waren in Rheinland-Pfalz 136 Menschen ums Leben gekommen, davon 135 in der Ahr-Region und einer im Raum Trier. Darunter ist auch ein Mensch, der für tot erklärt, aber bisher nicht gefunden wurde, wie der Opferbeauftragte des Landes auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur mitgeteilt hatte. Eine weitere Person gilt bis heute als vermisst. Demnach gibt es zwei Menschen, die nach der Flut bislang nicht gefunden wurden. (Quelle: dpa)

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