Automatensprengungen: Sparkassenverband RLP fordert polizeiliches Handeln über Landesgrenzen

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Unbekannte haben einen freistehenden Geldautomaten in Mainz gesprengt. Foto: Arne Dedert/dpa/Archivbild

MAINZ. Angesichts der seit Jahren zunehmenden Zahl an Automatensprengungen muss nach Ansicht des Sparkassenverbandes Rheinland-Pfalz alles getan werden, um diese Taten schon im Vorfeld zu verhindern. Dafür bedürfe eines breiten polizeilichen Handelns über die Staats- und Landesgrenzen hinweg, betonte Verbandspräsident Thomas Hirsch.

Es müsse gelingen, die mit Sprengstoff beladenen Autos der Banden bereits auf dem Weg zum Tatort abzufangen. Solche Sprengungen, wie es sie zuletzt in Rheinland-Pfalz kurz hintereinander in der Süd- und in der Südwestpfalz gab, verursachen oft einen hohen Sachschaden und gefährden Menschenleben. Kreditinstitute könnten diese Art der organisierten Kriminalität nicht allein bekämpfen, betonte Hirsch.

Daher sei man in engem Austausch mit Ministerien und Sicherheitsbehörden. Der rheinland-pfälzische Verband koordiniert nach eigenen Angaben im Auftrag des Deutschen Sparkassen- und Giroverbandes die Auswertung von Fällen für eine bundesweite Abstimmung des weiteren Vorgehens. (Quelle: dpa)

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