Hauptmarkt: “Es waren wunderbare Jahre”- Wieder schließt Geschäft in Trierer Innenstadt

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Der Trierer Hauptmarkt; Foto: lokalo.de (se)

TRIER. Flanieren Besucherinnen und Besucher derzeit durch die Trierer Innenstadt, fällt auf, Leerstand auch an zentralen Punkten ist auch in Trier keine Seltenheit mehr. Seit dem 8. April hat eine weiteres Unternehmen seine Filiale auf dem Trierer Hauptmarkt geschlossen.

So sind die Türen der Filiale des dänischen Schmuckunternehmens „Pandora“ seit dem 8. April geschlossen. Anlässlich des Abschiedes vom Hauptmarkt, verfasste der Store eine emotionale Botschaft an der schon geschlossenen Filiale:

„Es waren wunderbare Jahre hier in Trier am Hauptmarkt, doch nun müssen wir uns leider von diesem schönen Standort verabschieden. Wir bedanken uns herzlich für die langjährigen Treue und das entgegengebrachte Vertrauen. Ihr Pandora Team.“

Ob gestiegene Energiekosten und hohe Mieten ausschlaggebend für die Schliessung an diesem Standort seien ist nicht bekannt.

Gerüchte um einen möglichen Umzug in die Trierer Simeonstrasse – wurden nach lokalo.de Informationen bislang nicht offiziell bestätigt. Die gewählten Worte des Abschiedsgrußes lassen zumindest nicht darauf schließen.

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8 Kommentare

  1. Es wird seine betriebswirtschaftlichen Gründe haben. Am Ende haben wir eine ausgestorbene Innenstadt, mit vielen umbenannten Straßen, umgeben von unzähligen Fahrradwegen. Dann können die Grünen die Fußgängerzone mit ihren Plätzen entsteinen lassen, Rasen sähen und Sonntags dort mit ihren Kommunen veganes Picknick machen.

    • So wird es kommen.
      Wählt ruhig alle weiter grün (halt nein, war ja gar keiner wenn man fragt…)
      Trier schafft sich ab!

  2. Ein weiterer Indikator für den wirtschaftlichen Niedergang
    der Innenstadt, ist die proportionale Zunahme der Menschen,
    die dort herumsitzen und die Hand aufhalten.

    Wer sich in Trier aufhält und mit offenen Augen durch die Stadt geht,
    wird das unschwer erkennen.

    • Ne das hat nix mit wirtschaftlichem Niedergang zu tun, das sind Angehörige einer professionellen Bettlerfamilie aus Rumänien, die seit Jahren hier ihr Unwesen treibt, da die Leute so doof sind denen was zu geben, sonst wären sie schon lange weg.
      Zu der Familie gehören auch die Jugendlichen, die immer als vorgebliche Taubstumme in der Region Spenden sammeln und zwar sowohl in Lux als in Bitburg als in Trier.
      Eine von denen ist ein jüngeres blondes Mädchen mit kurzen Haaren, die hat schon ein paarmal versucht mich um Kohle zu erleichtern, natürlich vergeblich und mir eine Unterschriftenliste zum Unterschreiben hingehalten, hab immer mit irgendwelchen Spassnamen unterschrieben und bin weitergegangen, einmal hab ich die Liste nicht zurückgegeben dann fand sie plötzlich ihre Sprache wieder.
      Ein anderes Mitglied ist ein älterer Mann mit grauen Haaren und Bart, der läuft auch schon seit Jahren in Lux Stadt rum oder sitzt am Hauptmarkt in Trier.
      Eine andere ist so eine Fette in mittlerem Alter mit schwarzen Haaren und Kopftuch, dann gibts noch eine Jüngere so mitte 20, auch schwarze Haare.
      Die Familie hat sogar ein Rotationssystem organisiert, weil immer die gleichen Gesichter sich abnutzen, deshalb wechseln die Familienmitglieder per öffentlichem Nahverkehr zwischen den Bettelplätzen am Luxembourger Hauptbahnhof, in Trier Innenstadt und an der Tramhaltestelle Luxembourg Kirchberg. Kann man manchmal in Wasserbillig beim Umsteigen sehen, meist fahren sie von Trier Hbf nach dorthin und nehmen den Bus zum Kirchberg.
      Ausserdem verfügen sie über die neueste Technik, unter anderem haben manche der Bettler digitale Bilderrahmen, auf denen sie Bilder von armen Kindern zeigen, die Fotos können per Knopfdruck und je nach Erfordernis ausgewechselt werden.
      Muss mal gucken wenn ich in Rente bin, eigentlich keine schlechte Idee sich was dazuzuverdienen.

      • Sehr gut beobachtet Peter. Seit kurzem haben sie teilweise auch Hunde dabei, aktiviert wohl bei vielen die Spendenfreude. Ich finde es unmöglich von der Stadt, diese organisierte Bettelei zu tolerieren. Teilweise sprechen sie einen auch aktiv an in der Brot- oder Simeonstraße.
        Das wird in anderen Städten unterbunden. Aber richtig, solange es noch Blöde gibt, die denen immer noch was geben, wird das wohl nie aufhören.

  3. Ich wähle grün. Ist doch lustig mit denen. Die deutsche Waffenindustrie wird wieder aufblühen durch die Grünen. Das ist doch auch wichtig.

  4. Am Ende zwar eine leere Innenstadt, ja. Aber vergesst die sprechenden Mülltonnen nicht! So bekommt man wenigstens bissi Gespräch beim schlendern durch die Stadt. Diese politische Weitsicht muss auch mal gelobt werden!

    • Die sprechenden Mülltonnen gibts schon lange nicht mehr.
      Das ist die offizielle Version:
      https://www.swr.de/swraktuell/rheinland-pfalz/trier/muelleimer-in-trier-applaudieren-nicht-mehr-100.html
      Inoffiziell:
      Zu dem Zeitpunkt als sie 2021 angeschafft wurden gab es bereits einen Artikel einer Stadt in NRW, die die Dinger auch angeschafft und für unpraktisch befunden hatte, Lärmbelästigung, Störanfälligkeit, zu schwer.
      Mittlerweile stehen die Dinger in einem Lagerraum der SWT und sollen „nur mehr zu besonderen Anlässen“ aufgestellt werden, heisst man will nicht zugeben dass das rausgeschmissenes Geld war und wird sie iwann klammheimlich entsorgen.
      Steuerverschwendung sollte endlich ein Straftatbestand werden.

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