11-Jährige und Patient aus Krankenhaus verschwunden: Polizei klärt Vermisstenfälle in der Vulkaneifel

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Polizeiwagen
Foto: Carsten Rehder/dpa/Symbolbild

GEROLSTEIN. Wie die Polizei Daun mitteilt, konnten die die Beamten der Polizeiwache Gerolstein und der Polizeiinspektion Daun am gestrigen Donnerstag, 09.03.23, gleich zwei Vermisstensachen glücklicherweise erfolgreich klären.

Am 09.03.2023 gegen 12:10 Uhr wurde ein 20-jähriger junger Mann, wohnhaft im Bereich der VG Bitburg, aus dem Krankenhaus Gerolstein als vermisst gemeldet. Dieser hatte sich aus dem Krankenhaus entfernt, ohne dies mit den zuständigen Ärzten zu besprechen.

Es war von einer potentiellen gesundheitliche Gefahr für den jungen Mann auszugehen, so dass durch starke Kräfte der Polizeiwache Gerolstein umgehend eine Fahndung im Stadtgebiet durchgeführt wurde. Der Vermisste wurde letztlich im Bereich der Straße „Sonnenweg“ unweit des Krankenhauses aufgegriffen.

Da er sich augenscheinlich in einer psychischen Ausnahmesituation befand, sollte er einer psychiatrischen Abteilung zugeführt werden. Den eingesetzten Beamten gegenüber zeigte er sich aggressiv und abweisend, was durch ihn derart hoch eskaliert wurde, dass die Beamt*innen ihn unter verbaler Androhung des Distanzelektroimpulsgeräts zur Fesselung seiner Person auffordern mussten. Nunmehr beruhigte sich sein Zustand und er kooperierte mit den eingesetzten Beamten, welche ihn letztlich der psychiatrischen Abteilung zuführen konnten, wo ihm nunmehr Hilfe zu Teil wurde.

Am 09.03.2023 gegen 17.30 Uhr begab sich ein 11-jähriges Mädchen aus dem Bereich des Gerolsteiner Stadtgebiets mit Zustimmung der Eltern zu einem Tierfutter-Laden, um Futter für ihr Kaninchen zu kaufen. Nachdem die 11-Jährige deutlich länger als sonst bei diesen Einkäufen, in welchen sie bereits geschult war, brauchte, meldeten sich die Eltern, um diese als vermisst zu melden. Umgehend liefen Fahndungs- und Ermittlungsmaßnahmen auf der Polizeiwache Gerolstein und der Polizeiinspektion Daun an. Als sich die Beamten bereits in den ersten Fahndungsmaßnahmen befanden, meldete sich die Mutter der 11-Jährigen hörbar erleichtert und teilte mit, dass ihre Tochter zurückgekehrt sei. Sie hatte sich unterwegs einfach nur „festgequatscht“. Der 11-Jährigen ging es gut.

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