Erneuter Vogelgrippe in Rheinland-Pfalz nachgewiesen

0
Foto: dpa (Symbolbild)

MAINZ.Bei fünf toten Lachmöwen am Rhein zwischen Mainz und Wiesbaden ist die Vogelgrippe festgestellt worden.

Die Tiere wurden unterhalb der Theodor-Heuss-Brücke an einem Brückenpfeiler gefunden. Die Stadt Wiesbaden hat deswegen für alle Geflügelhaltungen im Stadtgebiet Schutzmaßnahmen verfügt, wie die Pressestelle am Donnerstag mitteilte.

Laut Stadt hat der Schutz des Geflügels vor einer weiteren Verbreitung der Krankheit «oberste Priorität». Geflügelhalter sind demnach verpflichtet, erhöhte Hygienemaßnahmen einzuhalten. Todesfälle in der Geflügelhaltung sollen an die Veterinärbehörde gemeldet werden. Durch eine anschließende amtliche Untersuchung soll ein Ausbruch der Krankheit frühzeitig erkannt werden.

Die auch Vogelgrippe genannte Geflügelpest ist eine hoch ansteckende Tierseuche. Erreger sind Influenza-Viren, die grundsätzlich auch auf Menschen übertragen werden können. Ein erhöhtes Risiko für die Allgemeinbevölkerung besteht laut Robert Koch-Institut (RKI) nicht. Gefährdet seien aber Menschen mit engem Kontakt zu infiziertem Geflügel.

Vorheriger ArtikelSperrung der Grenzbrücke: Viel Frust, Chaos und lange Rückstaus – Wie soll das weitergehen?
Nächster ArtikelSaarland: Massenschlägerei in Einkaufs-Center – Zwei Personen mit Messer verletzt

Kommentieren Sie den Artikel

Bitte geben Sie Ihren Kommentar ein!
Bitte geben Sie hier Ihren Namen ein

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.