TRIER. Vor dem Hintergrund der aktuellen Energiekrise ist die Versorgung mit Strom und Gas ein Thema, welches vielen Menschen auch in der Region große Sorgen bereitet. Scheint ein großer, flächendeckender Stromausfall („Blackout“) zumindest laut Wissenschaftlern des Umwelt-Campus Birkenfeld in der Region glücklicherweise eher unwahrscheinlich, wappnen sich dennoch viele Menschen für einen möglich Stromausfall. Vielerorts bereiten sich auch Kommunen und Städte auf einen möglichen Ernstfall vor, treffen Vorbereitungen und erarbeiten Notfallpläne – auch in Trier? Wir haben für euch bei der Stadt Trier einmal genauer nachgefragt!
„Ja, die Stadt arbeitet daran„, teilt Pressesprecher Michael Schmitz auf lokalo.de-Nachfrage zum Thema mit und erklärt, dass dieser kurz vor der Vollendung stehe, jedoch noch in den Gremien der Stadt vorgestellt werden müsse, sodass noch nicht alle Details geklärt seien. Dies soll am morgigen Mittwoch im Dezernatsausschuss V geschehen, so Schmitz.
Netz an „Anlaufpunkten bei Stromausfällen“ auch in Trier
Konkrete Punkte bestätigt die Stadt Trier dennoch. So soll es beispielsweise auch in Trier für die Bürgerinnen und Bürger „Anlaufpunkte bei Stromausfällen“ geben. Schmitz bestätigt: „Ja, diese wird es geben. Wir nutzen dazu die Infrastruktur der Freiwilligen Feuerwehren und werden darüber hinaus weitere Standorte vorbereiten, so dass es ein Netz über die Stadt verteilt geben wird.“
Handlungsfähikgeit – „Reihe von Beschaffungen“ seit Kriegsbeginn
Auch was die Themen Notstromversorgung, Kraftstoffreserven und Satellitentelefone angeht, sieht sich die Stadt entsprechend vorbereitet. „Entsprechende Vorbereitungen haben unmittelbar nach Ausbruch des Krieges in der Ukraine begonnen“, so Schmitz. Es habe seitdem eine Reihe von Beschaffungen gegeben, „sowie derzeit auch noch laufende Verbesserungen der städtischen Infrastruktur, so dass in einem Krisenfall vor allem Feuerwehr und Rettungsdienst aber auch die städtischen Krisenstäbe handlungsfähig sind“, berichtet Schmitz. Auch die Berufsfeuerwehr habe den Bereich Katastrophenschutz personell aufgestockt. Zudem seien die Stadtwerke selbstverständlich vorbereitet.
Auch im Bereich der kritischen Infrastruktur wurde sich bereits mit weiteren wichtigen Akteuren der Stadt abgestimmt und beraten – mit dabei waren beispielsweise Polizei, Kliniken und andere relevante Behörden.
Woher kommt der Strom in der Region Trier?
Wie der SWR berichtet, wird der Strom nach Angaben der Stadtwerke Trier (SWT) vor allem aus erneuerbaren Quellen erzeugt. Demnach werde 83 Prozent der Energie aus Wind- und Solarkraftanlagen gewonnen oder in österreichischen Wasserkraftwerken produziert, sieben Prozent in Gaskraftwerken. Die grenznahen Atomkraftwerke Cattenom und Tihange liefern nach Angaben der SWT nicht in die Region.
Auch die Stadt Trier schließt sich den Empfehlungen des Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) an. „Eigenvorsorge ist ein wichtiger Bestandteil bei der Vorbereitung auf mögliche Krisenlagen. Das gilt nicht nur im Hinblick auf mögliche Stromausfälle, sondern generell für Krisen- oder Katastrophenfälle wie Hochwasser, Starkregenereignisse oder sonstige mögliche Unglücksfälle“, so Schmitz.

















in 2018 und 2019 wurde bereits davor gewarnt, dass das bald kommen würde.. nur gelacht und als VT abgetan.. lasst es euch schmecken.