LUXEMBURG. Die eigentlich in subtropischen Regionen beheimatete Tigermücke wurde in Luxemburg entdeckt, wie L’essentiel berichtet. Das Tier kann gefährliche Krankheiten wie u.a. das Denguefieber übertragen.
Gefunden wurden bisher lediglich Larven und Eier, aber keine erwachsenen Tiere. So hatte die Tigermücke ihre Brut einmal in einer Fliegenfalle an der Autobahnraststätte Berchem abgelegt sowie ein paar hundert Meter weiter in einem Kanaldeckel, eine übliche Brutstätte, wie der Experte Francis Schaffner erklärt.
Schaffner beruhigt aber zugleich: Eine tatsächliche Übertragung von Krankheiten durch die Tigermücke sei bis auf weiteres unwahrscheinlich. Dazu komme es i.d.R. erst, wenn das Tier sich angesiedelt habe, einen virusinfizierten Menschen steche und die Krankheit dann weitertrage. Wichtig sei, „dass in der Region niemand Behälter mit stehendem Wasser aufstellt“.
Eine Ausrottungskampagne zur Verhinderung der Ausbreitung der Tigermücke wird in Luxemburg derzeit geprüft.


















