Debatte um AKWs: Atommüll-Fässer in Lubmin durchgerostet

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Ein Dampferzeuger wird im Zwischenlager Lubmin eingelagert. Foto: Bernd Wüstneck/dpa/Archiv

LUBMIN. Vor dem Hintergrund der sich verschärfenden Energiekrise wird in Deutschland über die Weiternutzung der drei am Netz verbliebenen AKWs diskutiert, um mögliche Stromausfälle im Winter zu verhindern. Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck hatte vergangene Woche angekündigt, zwei der drei AKWs in eine befristete Einsatzreserve zu überführen. Teile der FDP sowie der oppositionelle Union fordern indes mindestens einen sog. Streckbetrieb oder gleich eine mehrjährige Laufzeitverlängerung.

Wie heute das Nachrichtenportal t-online berichtet, wurden bei einer Inspektion im Entsorgungswerk für Nuklearanlagen (EWN) in Lubmin (Mecklenburg-Vorpommern) Rostlöcher an Fässern mit radioaktivem Abfall entdeckt. Das Umweltministerium in Schwerin beschwichtigt: Der Vorfall sei in der niedrigsten Kategorie angesiedelt. Es seien in dem Zwischenlager keine Schadstoffe ausgetreten.

Doch der Vorfall macht deutlich: Die Frage der Endlagerung von Atommüll ist nach wie vor ungelöst.

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