++ Aktuell: Preis-Schock auch in Discountern – ab heute werden viele Lebensmittel teurer ++

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Beim Discount-Marktführer Aldi werden bereits am Montag abermals Fleisch, Wurst und Butter teurer. Andere Supermärkte werden ebenfalls nachziehen. Foto: dpa/Symbol/Sven Hoppe

Explodierende Energiepreise belasten derzeit zahlreiche Bürgerinnen und Bürger, doch damit nicht genug. Auch bei Lebensmitteln müssen Verbraucher schon am dem heutigen Montag tiefer in die Tasche greifen. Führende Supermarktketten kündigen bereits weitere Preiserhöhungen an.

Beim Discount-Marktführer Aldi werden bereits am Montag abermals Fleisch, Wurst und Butter “deutlich teurer”, wie Aldi-Nord-Kommunikationschef Florian Scholbeck der dpa sagte. Grund hierfür sei, dass Lieferanten höhere Preise verlangen. Zuvor hatte die “Westdeutsche Allgemeine Zeitung” darüber berichtet. Der Zeitung zufolge sieht sich auch Aldi Süd veranlasst, die Preise anzuheben. Aldi hatte bereits vor zwei Wochen die Preise für etwa 160 Artikel erhöht, eine Woche später verteuerten sich 20 weitere Artikel.

Doch nicht nur bei Aldi steigen die Lebensmittelpreise, auch bei anderen Supermärkten und Discountern müssen Kundinnen und Kunden bald tiefer in die Tasche greifen. Aufgrund der Situation auf den Weltmärkten ließen „sich steigende Verkaufspreise in der gesamten Branche […] nicht immer vermeiden“, teilte etwa Edeka Ende März mit.
Auch der Handelsriese Rewe hat mit seiner Discounttochter Penny für einzelne Warengruppen und Artikel höhere Preise angekündigt. Ein Sprecher der Rewe Group betonte, dass man nur dort die Preise anheben werde, wo es tatsächlich einen “hohen Kostendruck” gebe. Die Schwarz-Gruppe mit den Ketten Lidl und Kaufland teilte mit, grundsätzlich keine Angaben zur Preisentwicklung zu machen.

Verbraucherschützer fordern Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Obst und Gemüse

Der Verbraucherzentrale Bundesverband sieht Handlungsbedarf. “Für einkommensschwache Haushalte wird es immer schwieriger, sich ausgewogen und gesund zu ernähren”, hieß es von einer Sprecherin. Die Verbraucherschützer fordern daher unter anderem eine Anhebung des ernährungsbezogenen Satzes bei Transfereinkommen wie beim Arbeitslosengeld II sowie eine Abschaffung der Mehrwertsteuer auf Obst, Gemüse und Hülsenfrüchte. Die Bundesregierung erklärte, generell würden alle Marktentwicklungen beobachtet – und verwies auf das gerade beschlossene zweite Entlastungspaket in Milliardenhöhe.

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6 KOMMENTARE

  1. Es ist jedoch zu hinterfragen, warum den führenden Discountern es nicht genügt, nur (als Beispiel) 1 Milliarde Euro Gewinn zu machen, statt 2 Milliarden Euro.
    Diejenigen Bürger, die bereits jetzt schon jeden Cent umdrehen müssen, werden ihren Gürtel in Zukunft noch enger schnallen müssen, nur weil die Raffgier einiger weniger dominiert. Hier müsste einer der Discounter die Preise stabil halten und damit erhöhten Umsatz generieren, so dass die anderen Konkurrenten sich anpassen müssen.

  2. Marxistisch-infantiler Bullshit! Au contraire: Die Nullzinsen seit X Jahren resultieren genau daraus, dass die Politik es in die Praxis umsetzt, den Discountern und auch allen anderen Wirtschaftern den “Milliarden”-Gewinn abzuschneiden mittels Gelddrucken und Zwangsabgaben. Dabei lagen die Milliarden nie als Bargeld beim Aldi-Chef unterm Sofa, sondern diese Mrd befanden sich im Wirtschaftskreislauf und sorgten für Investitionen, Innovationen, Fleiß und für eine einigermaßene Verzinsung von Altersrücklagen. Wenn sich Arbeit jedoch nicht mehr lohnt, weil man seine Früchte und seinen Gewinn geraubt bekommt, dann herrscht DDR-Planwirtschaft, in der ein kleiner Teil reicher Staatsbürokraten die Verarmung der Massen verwaltet. Aus der jetzigen EU-Nullnummer kommt die DDR2 nicht wieder raus, der Zusammenbruch dieser Zivilisation rumpelt voran und ist nicht abwendbar.

  3. @Jeher

    Sie haben es noch nicht verstanden. Die Bevölkerung wird systematisch in die Verelendung geführt und enteignet. Ich empfehle zur Lektüre das Buch ” The Great Reset” von Professor Klaus Schwab, dem Initiator des Welt Wirtschaftsforums.

    Viel Spass bei der Lektüre! Ähnlichkeiten und Übereinstimmungen des Buchinhaltes mit den aktuellen Entwicklungen sind frappierend.

    Klaus Schwab, der Gründer und geschäftsführender Vorsitzender des Weltwirtschaftsforums und anderer Stiftungen empfängt regelmässig die führenden Politiker der Welt, damit die sich ihre Anweisungen abholen.

    Bevor sich jetzt wieder einige aufregen: man kann den Leuten ja nicht vorhalten, dass sie ihre Planungen im Verborgenen planen, es kann jeder nachlesen.

    Ermöglicht wird das durch eine ignorante Bevölkerung, die jeden Mist glaubt, der ihr via Fernsehen und TV vorgekaut wird. Eine Bevölkerung die sich 72 unterschiedliche Geschlechter verkaufen lässt, hat es nicht besser verdient ….

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