Energetische Sanierung, hellere Räume, weniger Stolperfallen: VG Konz saniert Kitas

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Foto: Uwe Anspach/dpa/Symbolbild

KONZ. Moderne Fenster, ein neues Dach und besserer Brandschutz. Das sind nur einige der Sanierungsmaßnahmen, die die Verbandsgemeindeverwaltung Konz im neuen Jahr in Kitas durchführen wird, wie die Verbandsgemeinde mitteilt.

Geplant ist zum Beispiel, die Kita Arche Noah in der Stadt Konz zu modernisieren. Dies wird in drei Bauabschnitten geschehen. Voraussichtlich im Frühjahr sollen Fenster und Außentüren ausgetauscht werden, die in die Jahre gekommen sind. Zudem werden Sonnenschutzsysteme eingebaut, sowie Klemmschutze an den Türen montiert, damit die Kinder sich nicht aus Versehen die Finger quetschen. Anschließend wird im Außenbereich der Pflasterbelag erneuert und Stolperstellen werden entfernt.

Die Maßnahmen werden, wie in anderen Kitas auch, im laufenden Betrieb durchgeführt und mehrere Wochen dauern – immer mit dem Ziel, möglichst wenig in den Kita-Alltag einzugreifen. Eine Einrichtung komplett zu schließen und die Kinder während der Sanierungsarbeiten woanders unterzubringen, ist nicht möglich.

Eine weitere Sanierung steht in Nittel in der Kita St. Martin an. Auch dort wird es voraussichtlich im Frühjahr 2022 losgehen. Ein neues Dach und die energetische Sanierung der Räume im Dachgeschoss sind geplant. Außerdem soll die Akustik in vielen Räumen verbessert werden. Dazu werden im Altbau Akustikdecken eingebaut. Und auch beim Brandschutz und der Gebäudetechnik soll es Verbesserungen geben.

Um die Gebäudetechnik und die Sanierung im Inneren geht es auch in der Kita St. Martin in Wiltingen. Dort wird der Schallschutz durch Wand- und Deckenelemente verbessert. Außerdem werden Dachfenster eingebaut, damit die Räume durch Tageslicht heller werden.

„Wir planen auch in weiteren Kitas Verbesserungen“, sagt Bürgermeister Weber. In nahezu jeder Kita werden kleinere oder größere Maßnahmen umgesetzt. „Außerdem laufen aktuell noch Arbeiten in einigen Einrichtungen.“ Leider sorgen die weltweiten Lieferengpässe bei Baumaterialien dafür, dass sich einzelne Maßnahmen verzögern können. „Uns ist bewusst, dass Bauarbeiten, wenn sie länger dauern, für Kinder und Erzieherinnen immer eine Herausforderung sind“, sagt Weber. Doch gerade nachhaltige Rohstoffe oder Materialien mit besonderen Maßen sind im Moment sehr schwer zu bekommen. Diese Engpässe bringen dann den Zeitplan der Handwerks- und Baubetriebe durcheinander, weil viele Arbeiten aufeinander abgestimmt oder nacheinander durchgeführt werden müssen.

Das war zum Beispiel bei der größten Maßnahme mit Kosten von rund vier Millionen Euro in der Kita St. Amandus in Konz-Könen der Fall. Ein deutlicher Baufortschritt ist aber natürlich auch dort zu erkennen: Der erste Bauabschnitt soll im Frühjahr fertiggestellt werden – mit neuen Räumen für drei Kindergartengruppen.

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