Zweimal lebenslange Haft in Prozess um Mord ohne Leiche

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Eine Figur der blinden Justitia. Foto: Sonja Wurtscheid/dpa/Symbolbild

Im Saarbrücker Prozess um einen Mord vor mehr als 30 Jahren hat das Landgericht die beiden Angeklagten zu lebenslanger Haft verurteilt.

Die Richter gingen am Dienstag von einem gemeinschaftlich und heimtückisch begangenen Mord aus. Die Leiche des Opfers konnte bislang nicht gefunden werden. Der mutmaßliche dritte Komplize hatte sich im Januar 2021 im Gefängnis das Leben genommen. In einem Abschiedsbrief gestand er die Tat der drei Männer.

Demnach hatte das Trio im September 1991 einen damals 27-Jährigen aus Völklingen in einen Wald bei Wadgassen gelockt, erschlagen und in einer Grube vergraben. Die Verteidigung hatte Freispruch für ihre Mandanten gefordert, die Staatsanwaltschaft dagegen jeweils auf eine lebenslange Freiheitsstrafe plädiert.

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