Unternehmen in Rheinland-Pfalz: 28 Tonnen mehr an klimaschädlichen Stoffen eingesetzt

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Schornsteine eines Industriebetriebes - Symbolbild; Jens Büttner/dpa-Zentralbild/dpa

TRIER. Die Unternehmen in Rheinland-Pfalz haben im vergangenen Jahr mehr sogenannte klimawirksame Stoffe eingesetzt als im Jahr zuvor. Diese nehmen Einfluss auf die Erderwärmung und tragen zum Klimawandel bei. Rund 488 Tonnen seien es 2020 gewesen – das ist ein Plus von 6,1 Prozent oder 28 Tonnen, wie das Statistische Landesamt am Montag in Bad Ems mitteilte.

Am häufigsten wurde der Fluorkohlenwasserstoff Tetrafluorethan verwendet, das Treibhausgas machte 86 Prozent aus. Der Stoff werde in Rheinland-Pfalz meist als Treibmittel zur Herstellung von Aerosolen genutzt, beispielsweise für medizinische Sprays, aber auch als Kältemittel in Klimaanlagen, etwa von Autos. Grundsätzlich ging der Einsatz klimawirksamer Stoffe als Kältemittel um 14 Tonnen oder 11,4 Prozent zurück, als Treibmittel stieg er um 42 Tonnen oder 12,7 Prozent.

Bundesweit wurden 2019 – das sind die jüngsten vorliegenden Daten – gut 7.313 Tonnen klimawirksame Stoffe verarbeitet. Auch hier kam am häufigsten Tetrafluorethan zum Einsatz. Im langfristigen Vergleich zu 2011 wurden im vergangenen Jahr 95 Tonnen oder 16 Prozent weniger klimawirksame Stoffe eingesetzt.

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