Wochenendbilanz der Polizei Trier – Berauschte Fahrer, Randalierer und Taschendiebin!

2
Foto: Polizei

TRIER. Am vergangenen Wochenende hat die Polizeiinspektion Trier insgesamt sieben berauschte Fahrzeugführer aus dem Verkehr gezogen. Des Weiteren wurde bei zwei verkehrsunsicheren Fahrzeugen die Weiterfahrt untersagt, eine Taschendiebin mit offenem Haftbefehl geschnappt und ein Randalierer nach Sachbeschädigung im Rahmen der Fahndung gestellt.

Den Anfang der Wochenendbilanz machte eine Mitteilung am Freitagabend gegen 22:30 Uhr. Hier wurde per Notruf mitgeteilt, dass in einer Gaststätte im Trierer Zentrum einem Gast Bargeld in Höhe von 150 EUR entwendet wurde. Die eingesetzten Beamten konnten eine 42-jährige Dame – welche sich ebenfalls als Gast in der Lokalität befand – als Tatverdächtige ermitteln und das Diebesgut im Rahmen von weiteren Maßnahmen bei ihr auffinden. Eine Überprüfung der 42-jährigen Tatverdächtigen ergab, dass diese per Haftbefehl gesucht wurde. Sie konnte die Verhaftung durch Zahlung einer dreistelligen Summe abwenden.

In der darauffolgenden Nacht konnte ein flüchtender Randalierer nach Beschädigung einer Glastür in der Karl-Marx-Straße am Sonntagmorgen gegen 03:15 Uhr durch Hinzuziehung starker Kräfte im Innenstadtbereich gestellt werden.

Im weiteren Verlauf des Wochenendes endete bei routinemäßigen Verkehrskontrollen im gesamten Stadtgebiet die Fahrt für sieben Verkehrsteilnehmer früher als geplant.

Im Zuge der Kontrollen stellten die Beamten bei insgesamt vier Fahrzeugführern eine alkoholbedingt absolute Fahruntüchtigkeit fest. Einer der deutlich alkoholisierten Fahrer war mit seinem 7-jährigen Sohn unterwegs.

Bei weiteren Kontrollen konnte mit Unterstützung der Bundespolizei Trier ein alkoholisierter Verkehrsteilnehmer in der Ortslage Langsur aus dem Verkehr gezogen werden.

Am Samstagvormittag kontrollierten Beamte im Trierer Stadtteil West ein Fahrzeug, dessen 20-jähriger Fahrer unter Drogeneinfluss stand. Bei einer weiteren Kontrolle am Sonntagvormittag im Stadtteil Kürenz konnten die Beamten beim 23-jährigen Fahrzeugführer ebenfalls drogenbedingte Auffallerscheinungen feststellen. Ein Drogenvortest bestätigte den Verdacht. Der 23-jährige Fahrzeugführer stand unter dem Einfluss von Cannabis.

Am Sonntagabend stoppte ein Streifenteam in der Ortslage Sirzenich einen PKW, dessen 40-jähriger Fahrer nicht im Besitz der erforderlichen Fahrerlaubnis war.

Des Weiteren konnten die aufmerksamen Beamten in zwei weiteren Fällen Fahrzeuge feststellen, dessen bauliche Veränderungen – in Form von Tuning – ein Erlöschen der Betriebserlaubnis nach sich zog. Die Fahrzeuge mussten bis zur Beseitigung der Mängel stillgelegt werden.

In allen Fällen wurden entsprechende Ermittlungsverfahren eingeleitet.

Den berauschen Verkehrsteilnehmern wurden zur gerichtsverwertbaren Feststellung der Fahrtüchtigkeit Blutproben entnommen und deren Führerscheine sichergestellt.

Vorheriger ArtikelAnklage: Zur Gewinnsteigerung – Hersteller soll verkeimtes Mineralwasser verkauft haben
Nächster ArtikelUnternehmen in Rheinland-Pfalz: 28 Tonnen mehr an klimaschädlichen Stoffen eingesetzt

2 KOMMENTARE

  1. “.. einem Gast Bargeld in Höhe von 150 EUR entwendet wurde. Die eingesetzten Beamten konnten eine 42-jährige Dame – welche sich ebenfalls als Gast in der Lokalität befand – als Tatverdächtige ermitteln und das Diebesgut im Rahmen von weiteren Maßnahmen bei ihr auffinden. Eine Überprüfung der 42-jährigen Tatverdächtigen ergab, dass diese per Haftbefehl gesucht wurde. Sie konnte die Verhaftung durch Zahlung einer dreistelligen Summe abwenden…”

    Das ist Deutschland im Jahre 2021.

    Eine Trickdiebin, die per Haftbefehl gesucht wird, zahlt mit mutmaßlich auch vorher
    gestohlenem Geld ihre Strafe und darf auf freiem Fuß bleiben.

    Business as usual…., wie sang Freddy Mercury: ” the Show must go on…”

HINTERLASSEN SIE EINE ANTWORT

Please enter your comment!
Please enter your name here

Die Redaktion behält sich vor, Lesermeinungen zu kürzen. Es besteht kein Anspruch auf die Veröffentlichung Ihrer zugesandten Meinungen. Klarname ist nicht erforderlich. Eine E-Mail-Adresse muss angegeben werden, wird aber nicht veröffentlicht.