++ Corona Stadt Trier und Landkreis: Aktuelle Warnstufen – Gesundheitsamt an Leistungsgrenze ++

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Der Trierer "Hauptmarkt" - Foto: pixabay

TRIER. Am heutigen Mittwoch wurden dem Gesundheitsamt Trier-Saarburg 68 weitere Infektionen mit dem Corona-Virus gemeldet – 47 aus dem Landkreis Trier-Saarburg und 21 aus der Stadt Trier.

Die hohe Zahl an täglichen Neuinfektionen bringt das Gesundheitsamt der Kreisverwaltung wieder an die Leistungsfähigkeit bei der Ermittlung von Kontakten infizierter Personen.

Trotz personeller Aufstockung, die auch kurzfristige Anstellungen beinhaltet, kann es bei der Kontaktaufnahme durch das Gesundheitsamt zu Verzögerungen kommen. Daher wird auf die Pflicht zur Selbstisolation nach einem positiven Test sowie der Information von bekannten Kontaktpersonen hingewiesen.

14 Patientinnen und Patienten aus dem Zuständigkeitsbereich des Gesundheitsamtes werden aktuell stationär behandelt. Die 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz in der Region Trier fällt wieder unter den Schwellenwert von 5. Damit verbleibt der Landkreis weiterhin trotz hoher 7-Tage-Inzidenz in Warnstufe 1.

Die Zahl der aktuell Infizierten ist heute wieder gestiegen auf 496 Personen – 43 mehr als gestern. Diese verteilen sich wie folgt: 316 im Landkreis und 180 in der Stadt Trier.

Kennzahlen und Warnstufen

Nach der 26. Corona-Bekämpfungsverordnung Rheinland-Pfalz verändert sich eine Warnstufe, wenn in einem Landkreis oder einer kreisfreien Stadt an drei aufeinanderfolgenden Werktagen jeweils zwei der drei Leitindikatoren mindestens den in der Verordnung festgelegten Wertebereich erreichen.

Das Landesuntersuchungsamt (LUA) meldet für Trier und den Kreis Trier-Saarburg heute folgende Leitindikatoren für die Corona-Warnstufen (10.11.2021, 14.10 Uhr):

7-Tage-Inzidenz 7-Tage-Hospitalisierungs-Inzidenz Anteil Intensivbetten Rheinland-Pfalz (%) Warnstufe
Trier-Saarburg 130,1 ↑ 4,3 5,62
Stadt Trier 91,2 ↑ 4,3 5,62

 

Der Landkreis Trier-Saarburg und die Stadt Trier befinden sich somit laut Angaben des Landesuntersuchungsamtes (siehe Tabelle) auch am Mittwoch nach wie vor in der Warnstufe 1. Erst wenn an drei aufeinanderfolgenden Tagen mindestens 2 der 3 Leitindikatoren den festgelegten Wertebereich überschreiten, wird die Warnstufe erhöht.

Stadt und Landkreis appellieren vor allem an jüngere Bürgerinnen und Bürger, sich bei Angeboten wie dem Impfbus oder zahlreichen Hausärzten impfen zu lassen.

Das Gesundheitsamt rät nach wie vor, die geltenden Schutzregeln zu beachten, Abstands- und Hygieneregeln einzuhalten, einen Mund-Nasen-Schutz zu tragen, regelmäßig zu lüften, Hände regelmäßig zu waschen und zu desinfizieren sowie Kontakte zu begrenzen.


INFO WARNSTUFEN:

Seit dem 12.09.2021 gilt in Rheinland-Pfalz für die Landkreise und kreisfreien Städte ein neues Warnstufen-System, das drei Kennzahlen – sogenannte Leitindikatoren – jeweils täglich darstellt:

  • Die bekannte Sieben-Tage-Inzidenz (“Seismograf”),
  • die Sieben-Tage-Hospitalisierungsinzidenz (“Schutzwert”), die die aktuell im Krankenhaus behandelten Covid-Patienten pro 100 000 Einwohner wiedergibt, und der
  • Anteil der von Covid-Patienten belegten Intensivbetten im Bundesland in Prozent (“Belastungswert”).

Übersteigen mindestens zwei der drei Indikatoren eine bestimmte Höhe, wird auch die Warnstufe erhöht und die Corona-Regeln verschärfen sich.

 

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