Am Montag geht der „Schul-Wahnsinn“ weiter – CDU fordert jetzt drei Tests in der Woche!

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Schülerin mit einem Corona-Schnelltest; Foto: dpa

TRIER: Zu Beginn des neuen Schuljahres am kommenden Montag fordert die CDU-Fraktion drei wöchentliche Corona-Tests, Impfangebote direkt an den Schulen und eine Verlängerung des Schulbusprogramms. Auch an den Schulen müsse die 3G-Regel gelten, dass alle geimpft, genesen oder getestet seien, sagte am Donnerstag der CDU-Fraktionsvorsitzende Christian Baldauf. Das Bildungsministerium sieht zum Start des Schuljahrs 2021/22 zwei Tests pro Woche vor.

Eine höhere Testfrequenz würde zum einen als Anreiz dienen, sich auch noch impfen zu lassen, sagte Baldauf. Zum anderen gehe es um den Schutz derjenigen, die geimpft oder genesen seien. «Denn auch bei denen, die geimpft sind, stellt sich die Frage nach der nächsten Impfung.» Baldauf sprach sich dafür aus, auch direkt an oder vor den Schulen Impfungen anzubieten. Und damit auf dem Weg zur Schule niemand auf einen beengten Stehplatz angewiesen sei, müsse das Land das Programm zur Unterstützung des Schulbusverkehrs der Städte und Kreise verlängern.

Bei Schülern, Lehrern und Eltern gebe es angesichts steigender Corona-Zahlen eine große Unsicherheit, wie der Unterricht weiter gewährleistet werden könne, sagte der Fraktionschef. Daher müsse auch die Digitalisierung weiter vorangebracht werden. Dabei bekräftigte die CDU-Fraktion ihre Forderung, auch die kommerzielle Plattform Microsoft Teams weiter zuzulassen. Alle Lehrerinnen und Lehrer sollten selbst entscheiden können, welche Lernmanagementsysteme sie einsetzen wollten, sagte die bildungspolitische Sprecherin Jenny Groß.

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